„Wir halten das Haus lebendig“
Das Theater Ansbach ist aktuell ein Beispiel dafür, wie viele Kulturinstitutionen in Städten und Kommunen behördlichen Entscheidungen ausgeliefert sind. Dabei müssen die dort tätigen Menschen und auch das Publikum die Folgen tragen. Die Stadt Ansbach legt die Versäumnisse vergangener Sanierungsmaßnahmen in die Verantwortung der Theaterleute. Statt Lösungen zu erarbeiten, werden von der – in Finanzzwängen gefangenen Stadtverwaltung – Kürzungen erwogen.
Wesko Rohde: Axel Krauße, was genau waren die Brandschutzprobleme, die zur Schließung geführt haben, und wie wurde dies entdeckt?
Axel Krauße: Die Stadt Ansbach aktualisiert gerade die Brandschutzauflagen für all ihre eigenen Gebäude. Daher wurde auch das Theater nochmals gründlich unter die Lupe genommen und zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein dunkler, enger Gang betreten, besser bekrochen, der unter den Zuschauerraum führt. Dort wurde dann vom Brandschutzgutachter entdeckt, dass das Haus vor 23 Jahren bei einer Renovierung bzw. Neugestaltung völlig anders umgebaut worden war als beantragt und genehmigt. Das bedeutete einen sofortigen Entzug der Nutzungsgenehmigung. Das war Anfang Februar 2024. Am 10. Februar fand im Großen Saal ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 6 2024
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 43
von Wesko Rohde
01. Verlustfreie 8K-Datenübertragung
Mit seiner speziellen Edelstahlpanzerung bietet das neue HDMI-2.1-Kabel HI-HA48 von Sommer cable maximale Robustheit. Der gepanzerte Aufbau erlaubt eine Zugfestigkeit von bis zu 80 kg. Auch die HDMI-Verbinder bieten höchste Stabilität und können einer Zugkraft von bis zu 65 kg standhalten. Trotz dieser extrem robusten...
Auf den ersten Blick eine unscheinbare Nadelarbeit und doch ist ihr nicht ohne Grund ein ganzer Raum in der Ausstellung „Jugendstil. Made in Munich“ gewidmet: Auf verblichenem, vormals blauen Wollgewebe scheint sich eine goldfarbene florale Stickerei entlangzuwinden. Um die Idee zu verdeutlichen, wird auf einem Bildschirm die Bewegung filmisch gleichsam...
Nicht zentral in der Stadt liegt die neue Bühne Senftenberg (nBS), sondern mitten in einem Wohngebiet. Erste Theateraufführungen fanden ab Oktober 1946 in einer umgebauten Schulturnhalle statt. Angrenzend streckt sich der lange Bruno-Taut-Bau, heute die Linden-Grundschule. Wenig habe sich seit den 50er-Jahren am ursprünglichen Werkstattgebäude des Theaters...
