Wie wollen wir arbeiten?
Mit einem Abo für das Schauspielhaus war ich bereits zu meiner Schulzeit regelmäßig Gast an meinem derzeitigen Arbeitsplatz. Nach der Schule folgte eine Hospitanz in der Ausstattung des Staatstheaters Hannover sowie ein Job als Regieassistentin. Doch schon während des Studiums der Neueren deutschen Literatur, Theaterwissenschaft und Publizistik/ Kommunikationswissenschaft in Berlin hat es mich zur Digitalisierung verschlagen.
Ein Zufall brachte mich in eine Digitalagentur, in der ich mich etwa zwölf Jahre unter anderem mit Webseiten, sozialen Medien, digitaler Kommunikation und Strategie beschäftigen konnte. Es folgten zwei weitere Jahre in einer Strategieagentur. Ich habe große Konzerne und mittelständische Unternehmen zu Themen der digitalen Transformation beraten. Nun schließt sich der Kreis und ich bringe das Gelernte ins Theater. Eine schöne und herausfordernde Aufgabe. Seit der Erfindung des Computers verändert sich die Welt rasend schnell. Während ich in meiner Kindheit noch Bandsalat von Kassetten mit Bleistiften aufrollte und ein Telefon mit Wählscheibe Standard war, hat meine fünfjährige Tochter bereits eine Playlist in unserer Musik-App und nutzt ein Smartphone als ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Sonderband 2022
Rubrik: Potenziale / Initiativen, Seite 46
von Linnja Naujoks-Auffenberg
Eine Dame
Eine Dame. Zierlich. Elegant. Energisch. Lebensfroh. Neugierig. Sozialkompetent. So meine aus traurigem Anlass erinnerten Eindrücke vom ersten Treffen mit Monika Kusche. Ich hatte schon zuvor einiges über sie gehört – vor allem, wie erfolgreich sie ihr Geschäft betreibe. Aber nach dieser ersten Begegnung wusste ich: Sie betreibt kein Geschäft, sondern ist...
Peer, du lügst!“ Das wird der Titelfigur von Henrik Ibsens Welt- und Seelendrama gleich zu Beginn von seiner Mutter Aase vorgeworfen. Und wirklich, dieser Peer Gynt kann mitreißend Geschichten erzählen und hat Aase auch schnell wieder um den Finger gewickelt. Dass in der Inszenierung von Ulf Goerke an der Freien Bühne München (FBM) gleich das ganze Ensemble...
Geht es um die nachhaltige Produktion am Theater, sind Angst und Skepsis anfänglich oft groß, schließlich ist die künstlerische Freiheit ein hohes Gut – und ein möglichst unerschöpflicher Fundus an kreativen Ideen soll deren Nährboden bilden. Auf unseren Bühnen werden aktuelle, brisante Themen behandelt, von der Rampe herab wichtige und richtige Botschaften...
