Forschungsprojekt für die Gesundheit

Kapazitätsbeschränkungen, aufwendige Einlasskontrollen, Nachweispflichten und kontrollierte Wegführungen scheinen momentan der Vergangenheit anzugehören. Doch was ist, wenn im Herbst alles wieder von Neuem losgeht und Veranstaltungsverbote abermals zur Regel werden? Das Forschungsprojekt Hygieia untersucht seit April 2021 Folgen und Auswirkungen für die Veranstaltungsbranche in und nach der Pandemie.

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Aus einem Kelch in der rechten Hand züngelt die sich um den Ellbogen windende große Schlange eine Flüssigkeit: Medizin. Hygieia ist die Göttin der Gesundheit und Prävention. Aus dem Kelch zu trinken verspricht Heilung und Wohlbefinden. Aber jede Medizin birgt eine Gefahr – das Gift der Schlange. Das Forschungsprojekt Hygieia, eine Kurzform für Hygienekonzept und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche, hat sich bewusst für die Tochter des Asklepios als Namensgeberin entschieden.

Die Maßnahmen zur Minderung des Infektionsrisikos, die Einschränkungen, Schließungen und Verbote dienten dem Schutz, doch Gesundheit ist ganzheitlich und nicht einzig Ergebnis eines einzelnen Eingriffs oder ausschließlich auf den Körper bezogen. Hygieia betrachtet daher auch die Nebenwirkungen dieser Medizin, die Folgen für Beschäftigte, Beteiligte und Besucher. Das Forschungsprojekt ist daher interdisziplinär angelegt. Es verbindet die fachlichen Perspektiven von Public Health und Betrieblichem Gesundheitsmanagement, vertreten durch Prof. Dr. Claudia Winkelmann von der Alice Salomon Hochschule Berlin, sowie die der Veranstaltungstechnik und des Veranstaltungsmanagements, vertreten durch Prof. Thomas ...

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BTR Sonderband 2022
Rubrik: Bau / Betrieb, Seite 72
von Thomas Sakschewski, Claudia Winkelmann

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