Was ist ein erfolgreiches Projekt?
Warum noch mal ein Netzwerktreffen? Es gibt doch schon das eine oder andere Netzwerk vom deutschen Bühnenverband oder der DTHG? Das waren Fragen, die wir uns im Vorfeld natürlich auch gestellt haben. Und: Ja, das stimmt. Die Netzwerke gibt es. Wir wollten es aber etwas anders versuchen. Nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung der bestehenden Arbeitskreise und Netzwerke.
Stephan Sinnig, Architekt und Geschäftsführer bei der Henn GmbH, brachte in seinem Vortrag die Bedeutung von Planung und Entwicklung von Kulturbauten auf den Punkt: „Die Entwicklung eines neuen Autos bekommt niemand so richtig mit. Aber diese Entwicklung kostet so richtig, richtig Geld. Sie dauert lange, es gibt Rückschläge, manchmal kommt es nicht zur Serienreife und der Prozess wird eingestellt. Kommt es aber zur Serienreife, rollt dieses Auto in einer beliebigen Anzahl vom Band, und wir bekommen das Gefühl, das läuft super, weil wir die Entwicklungsphase ausblenden. Doch: Wenn wir bauen, Theater bauen oder sanieren, wird nur diese Entwicklungsphase gesehen, und wir haben nur eine Chance, einen Versuch. Ein Theater ist kein Serienprodukt, denn wir bauen Unikate.“
Ist es denn wirklich so kompliziert, ein ...
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BTR 3 2023
Rubrik: Messen & Kongresse, Seite 73
von Ulrike Jochum
Die fünfte Ausgabe des Water Light Festivals fand vom 3. bis zum 21. Mai im norditalienischen Brixen und Umgebung statt und zeigte 48 Installationen: interaktive Geräte und Videomapping-Projektionen, Lichtskulpturen, klangreagierende Laser, Datenvisualisierungen, kinetische Architekturen und (zum ersten Mal!) Live-Performer. Das Festival bringt regelmäßig...
Die Bundesregierung hat die Bereiche Kultur und Medien im Jahr 2016 ausdrücklich in die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie „Perspektiven für Deutschland“ integriert. Bei der Aktualisierung der Strategie fünf Jahre später verankerte die Regierung die Bezüge zu den beiden Bereichen in fast allen der 17 Nachhaltigkeitsziele. „Einige Pioniere zeigen bereits, wie es...
Seit ihrer Uraufführung 1919 treibt Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ (Libretto: Hugo von Hofmannsthal) Bühnenbildnern und Technikteams Schweißperlen auf die Stirn. Patrick Bahners schrieb darüber einmal in der „F.A.Z.“: „Die Wiener Uraufführung war kein Erfolg. Eine Erklärung besagt, die Bühnenwerkstätten der früheren Hofoper seien überfordert gewesen....
