Vorschau und Impressum BTR 6/24
Düsseldorf: „Moby Dick“
Der Regisseur Robert Wilson kehrt für „Moby Dick“ ans Düsseldorfer Schauspielhaus zurück, wo er zuletzt „Dorian“ zur Uraufführung brachte. Mit Songs der britischen Künstlerin Anna Calvi verbunden, erzählt der Regisseur – in gewohnt starker Bildästhetik – die Geschichte vom Menschen, der seine Dämonen hetzt, um im Kampf das Geheimnis der eigenen Existenz zu ergründen.
München: Bergson Kunstkraftwerk
Das Bergson Kunstkraftwerk in München-Aubing hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2024 zu einem neuen kulturellen Hotspot entwickelt. Beeindruckend ist dabei das integrierte Elektra Tonquartier. Zunächst als klassischer Konzertsaal mit natürlicher Akustik im historischen Gebäude geplant, entwickelte es sich zu einem hochmodernen Saal mit modernster Akustiktechnologie.
Wolfsburg: „Schwerelos“
Die Welt steht im Kunstmuseum Wolfsburg auf dem Kopf! Der Mond ist auf der Erde gelandet, ein Haus hängt in luftiger Höhe und die Besucher:innen schweben scheinbar in der Schwerelosigkeit eines Raumschiffs – die Ausstellung des argentinischen Künstlers Leandro Erlich bietet spektakuläre Installationen, die vom Künstler zum großen Teil eigens für das Kunstmuseum Wolfsburg ...
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BTR Ausgabe 6 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Der französische Schauspieler, Regisseur und Dramatiker Joël Pommerat (*1963) ist dafür bekannt, dass er Theaterstücke nicht nur schreibt, sondern sie gemeinsam mit seiner Compagnie Louis Brouillard erarbeitet. Seine Werke „Je tremble (1) et (2)“ kamen beim Festival d’Avignon zur Uraufführung: Teil 1 im Jahr 2007, Teil 2 ein Jahr später. Im Zentrum des Geschehens...
Das Spielzeit-Motto der Komischen Oper prangt im Dunkeln neben den hohen Hallen am Zaun zum Tempelhofer Feld: #allesaußergewöhnlich. Tatsächlich verwandelte sich der ehemalige Flughafen-Hangar 4 von August bis Oktober für Händels Oratorium „Messias“ in einen außergewöhnlichen Ort – mit Auf -, Abbau und Proben. In die denkmalgeschützte Halle wurde über mehrere...
BTR: Sina Kohn, was hat Sie zum Theater gebracht? Wie sind Sie ans Wuppertaler Haus gekommen?
Sina Kohn: Wie bei einigen meiner Kolleg:innen bin ich über ein Schulpraktikum zum Theater gekommen. Während des Praktikums wurde mir schnell klar, dass ich an dem, wie ich finde, „besonderen Arbeitsplatz Theater“ bleiben möchte und machte eine Ausbildung zur Fachkraft für...
