Von minimalistisch bis bombastisch

Vom 1. bis zum 17. Mai wurden wieder die „10 bemerkenswertesten Inszenierungen“ eines Jahres zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Nicht nur was Regie und Ensemble angeht zeigten die Stücke sehr unterschiedliche Herangehensweisen, auch hinsichtlich Bühnenbild und Ausstattung

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Zum Theatertreffen 2026 hatte die Jury (Alexandra Kedves, Vincent Koch, Sabine Leucht, Martin Thomas Pesl, Falk Schreiber, Christine Wahl und Sascha Westphal) wieder zehn Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen. Gleich mit zwei Inszenierungen war Regisseur Sebastian Hartmann vertreten, und auch die Münchner Kammerspiele schafften es mit zwei Stücken in die Auswahl. Das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Festival unter der Leitung von Nora Hertlein-Hull besuchten in der Zeit vom 1. bis zum 17. Mai insgesamt 17.579 Zuschauer:innen.

Allerdings gibt es dieses Jahr eine Ausnahme: „A Year without Summer“ in der Regie von Florentina Holzinger wird als TT-Nachspiel am 10. und 11. Oktober in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gezeigt.

Für Aufsehen sorgte zum Ende des diesjährigen Festivals ein Entschluss der neuen Jury (Jakob Hayner, Alexandra Kedves, Vincent Koch, Yaël Koutouan, Falk Schreiber, Silvia Stammen und Christine Wahl): Nach ausgiebiger Beratung hatte sie entschieden, für die Festivalausgaben 2027 und 2028 ohne Frauenquote zu sichten und einzuladen. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen zu strukturellen Ungleichheiten wird die Jury beim Theatertreffen ...

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BTR Ausgabe 3 2026
Rubrik: Festivals und Produktionen, Seite 15
von Sophie Diesselhorst und Julia Röseler

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