Vom Theater zum „Conzertsale“
Konzerte der Sächsischen Staatskapelle haben in der Semperoper eine lange Tradition. Dafür entstanden bereits seit dem 19. Jahrhundert immer wieder sehr aufwendige akustische Einbauten, um dem Publikum ein angemessenes Hörerlebnis zu bieten. Der „Konzertsaal“ genannte Raum auf der Bühne war im Laufe der Zeit vielen Anpassungen unterworfen. Der Autor beschreibt im ersten Teil seines Artikels die historische Entwicklung dieser raumakustischen Maßnahmen.
Die regelmäßigen Symphoniekonzerte der Sächsischen Staatskapelle finden für gewöhnlich in der Semperoper statt. Nicht nur, weil das Orchester in der Institution Oper beheimatet ist, sondern weil die Semper’schen Theaterbauten mangels eines dem Rang der Kapelle angemessenen Konzerthauses seit nunmehr fast 170 Jahren die mit Abstand besten Rahmenbedingungen für die Selbstrepräsentation der Staatskapelle bieten. Bereits das 1841 eröffnete erste Semper’sche Hoftheater sollte in seiner angestrebten Funktion als heute so zu bezeichnendes „Mehrspartenhaus“ auch den letzten „Konzertsaal“ Dresdens – das seit 1782 dafür genutzte und zu diesem Zeitpunkt bereits höchst baufällige Große Opernhaus am Zwinger – in dieser Funktion ablösen.
Doch ...
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Der griechische Regisseur und Bühnenbildner Dimitris Papaioannou wurde durch seine Inszenierung der Eröffnungs- und Schlussfeier für die Olympischen Spiele 2004 in Athen international bekannt. Seitdem macht er sich auf Europas Bühnen immer unentbehrlicher. Seine Welt aus Bruch- und Versatzstücken von Körpern und Materialien schafft Bilder, die unter die Haut gehen....
Zum 72. Mal fanden die Festspiele in diesem Jahr statt, dabei war auch die Seebühne wieder ein Publikumsmagnet. „Carmen“ von Georges Bizet, bei ihrer Uraufführung 1875 in Paris noch umstritten, gehört mit ihren eingängigen Melodien längst zu den Opernklassikern. Jeden Abend kamen nahezu 7000 Festivalgäste zum Festspielhaus und begeisterten sich neben Musik und...
This year saw the 72nd edition of the Bregenz Festival. Once again, the lake stage proved a magnet for the public. Here, a production of Georges Bizet’s “Carmen” was attended by almost 7000 festival guests each evening, delighting them not only with its music and song but also with its extraordinary setting and effective projections.
Two enormous hands framing...
