Vom Klang zu Bildwelten
Für ihre aufwendigen Bühnenprojektionen setzte die Oper Zürich in der vergangenen Spielzeit drei neue Projektoren von Christie® ein. In der ersten Spielzeit haben sich die kompakten Geräte bewährt, berichtet Lichtgestalter Elfried Roller. Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, kommt in der neuen Saison ein weiterer Projektor hinzu. Ein Blick auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Erfahrungen im modernen Opernbetrieb.
Es gibt Stücke im Bereich des Musiktheaters, die geradezu dazu prädestiniert sind, Grenzen der Inszenierung zu überschreiten. Das Publikum in einen Sog aus Bild und Klang, Traum und Wirklichkeit hineinzuziehen, und so nicht nur eine traditionelle Geschichte zu erzählen, sondern eine kraftvolle Einheit zu schaffen, die bewegt – musikalisch wie visuell. Ein solches Stück ist Heiner Müllers „Die Hamletmaschine“ (1977), dessen Vertonung von Wolfgang Rihm 1987 am Nationaltheater Mannheim Premiere feierte. Die Oper zieht Shakespeares „Hamlet“ ins Groteske und zerpflückt das Drama bis auf reine Fragmente, die der Regie viel Raum zur Interpretation lassen. Ein Schlüsselelement des von Sebastian Baumgarten am Opernhaus Zürich inszenierten Stücks ...
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