Vom Status quo zur Zukunft

Die Frankfurter Prolight + Sound bot auch in diesem Jahr (19. bis 22. März) ein eher kompaktes Format. Zur Präsentation von technischen Innovationen, Wissensvermittlung und Entertainment in zwei Hallen und auf vier Ebenen gab es sowohl positive als auch kritische Stimmen. Ein Rückblick

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Der interessierte Nachwuchs kommt nach Frankfurt, so eine der Aussagen im Rückblick der Messegesellschaft, denn 25 Prozent der Besucher:innen waren jünger als 25 Jahre – was beim Gang durch die Hallen 11 und 12 mit je zwei Ebenen und im Portalhaus auch zu erleben war. Der Führungskräfte-Anteil unter den Fachbesucher:innen betrug im März 62 Prozent. Daraus folgert die Messeleitung, dass die „progressiven Formate sowohl aktuelle Entscheidungsträger als auch den Nachwuchs erfolgreich ansprechen“.

So würde eine Vielzahl von Top-Entscheider:innen mit jungen Branchen-Einsteiger:innen zusammengebracht und eine Brücke zwischen dem Status quo und der Zukunft der Eventbranche gebildet, resümiert Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt GmbH. Beim Besuch an verschiedenen Ständen waren sehr unterschiedliche Eindrücke und Meinungen zu hören: Von großer Zufriedenheit über verhaltenen Optimismus bis hin zu enttäuschter Erwartung war alles dabei. Der Erfolg der ISE (Integrated Systems Europe) in Barcelona, weiter im Wachstum begriffen, ist in aller Munde, aber nicht alle Aussteller in Frankfurt können oder wollen sich die Kosten für diese ferne und attraktive Messe ...

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BTR 3 2024
Rubrik: Ausstellungen und Messen, Seite 76
von Iris Abel

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