Vom Bierdeckel zum Plansatz
Die Konstruktionsabteilungen vieler Opern- und Theaterhäuser schaffen kaum noch das von ihnen geforderte hohe Pensum. Oft müssen externe Firmen aushelfen – etwa MWB: Die Berliner konstruieren für Bühne, Ausstellung, Kunst oder Event und liefern mit ihren CAD-Plänen die Grundlage für die Herstellung in den Häuser sowie im eigenen Betrieb. Die zwei Geschäftsführer und ein Konstrukteur über schöne Momente, steigende Anforderungen und ihre Arbeitshilfe zu Normen im Bühnenalltag.
Die Werkstätten der MWB Theater- und Veranstaltungs GmbH befinden sich in Berlin-Weißensee, insgesamt nehmen Tischlerei, Schlosserei und die Montagehalle etwa 1000 m2 eines gründerzeitlichen Gewerbehofs ein. Die Büroräume des Unternehmens wiederum liegen in einem Kreuzberger Hinterhaus. Hier werden Aufträge mit Kunden abgesprochen, es entstehen Konstruktionszeichnungen und es werden Interviews geführt.
BTR: Herr Beims, Herr Brenner, Herr Westebbe, heute am Mittwoch findet im Hamburger Bahnhof eine Premiere der Tanzgruppe Flying Steps statt, inszeniert von dem Künstlerduo OsGemeos aus Sao Paolo, für die Sie einige Objekte gefertigt haben. Gehen Sie hin?
Mathias Westebbe (MW): Nein, für die Premiere haben ...
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BTR Sonderband 2019
Rubrik: Thema: Technologien, Seite 88
von Julia Röseler
Die Angst vor Feuer im Theater ist groß. Daher sind automatische Sprühwasserlöschanlagen für Großbühnen vorgeschrieben. Wie leicht sie aber aus Versehen ausgelöst werden können und schnell ganze Bühnenanlagen fluten, zeigte sich erst im April im Theater Duisburg. Neben den materiellen Schäden kommen dann noch Kosten für Ausweichspielstätten oder entfallene...
Wie klingt Stille? Das Museum für Kommunikation in Bern widmet sich bis zum 7. Juli 2019 den „Sounds of Silence“ mit einem mutigen Konzept. Das akustische Experiment, mehr Hörerlebnis als klassische Ausstellung, beschäftigt sich mit einem knappen Gut – der Stille. Und das mit einem erstmals in der Schweiz eingesetzten immersiven Soundsystem. In den visuell...
The interactive dance film “VR_I” by choreographer Gilles Jobin allows five people to move and act freely within virtual surroundings. In 3D and across 360°, he puts the audience members centre-stage: They become avatars, who can interact and even talk to each other simultaneously with the 15-minute performance. The Geneva-based artist’s work has met an...
