Virtuelle Lernräume

Die Bedeutung digitaler Technologien wächst, nicht erst seitdem Corona Kunst und Kultur hinter die Bildschirme verbannt. Neue Arbeitsfelder an der Schnittstelle von physischen und digitalen Realitäten rund um Online-Events, hybride Theaterformen oder virtuelle Bauproben entstehen. Studierende der Beuth Hochschule Berlin und das Team der digital.DTHG haben drei erste VR-Prototypen für Mikrofonierung, Traversenaufbau und Verkabelung entwickelt. Wir stellen sie vor.

Die rasante technologische Entwicklung und die fortschreitende Digitalisierung von Arbeitsprozessen verändern den beruflichen Alltag in Theater- und Veranstaltungstechnik. Wie kann die Ausbildung auf diese neuen Anforderungen vorbereiten und wie kann die Lehre sinnvoll um digitale Formate erweitert werden? Seit drei Semestern findet die Lehre vorrangig online statt, das Jahr 2020 hat gezeigt, wie wichtig digitale Lehr- und Lernmethoden sind und zukünftig sein werden.

Das „Lernen auf Vorrat“ ist überholt – stattdessen wird es immer wichtiger, Wissen in praxisbezogenen Problemstellungen erfolgreich anwenden zu können. Dieses Erfahrungswissen wird zu einer Schlüsselkompetenz. Digitale Technologien wie Virtual Reality können hierfür einen großen Beitrag leisten, denn sie schaffen neue Möglichkeiten der Interaktivität und fördern das aktive – vor allem räumliche – Erarbeiten des Lernstoffs. Diese Technologien bieten ein Potenzial, das weit über das Lernen mit Büchern hinausgeht. So können Lernprozesse, die in einer realen Arbeitsumgebung mit einem hohen technischen Vorbereitungsaufwand und sogar Verletzungsgefahren verbunden sind, in VR unkompliziert und ohne Sorge vor physischen ...

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BTR Ausgabe 2 2021
Rubrik: Beruf & Bildung, Seite 82
von Pablo Dornhege und Franziska Ritter

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