Viele bewegte Klangobjekte

Moderne Inszenierungen benötigen zunehmend eine komplexe Beschallung. Aufgrund der Bewegung auf der Bühne ist die korrekte akustische Ortung eine Herausforderung. Zur Entwicklung und zum Einsatz des objektbasierten Signalmanagements „Soundscape“ der d&b audiotechnik GmbH & Co. KG

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Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, / Sinnvoll still an uns vorübergehn.“ – Diese geflügelten Zeilen aus Schillers Gedicht „An die Freunde“ (1803) könnten suggerieren, auf jenen Brettern sei vor allem der Sehsinn gefragt, während den Ohren nichts Spannendes geboten wird. Die heutige Theaterwelt zeigt eine klar andere Realität.

Beschallung ist zu einem bestimmenden Thema geworden, denn moderne Inszenierungen bauen auf einem Zusammenklang vielfältigster Audio-Elemente auf: die Stimmen der Darstellenden, begleitende Musikinstrumente, zudem alle denkbaren elektroakustischen Zuspiele. Zwar sind auch heutige Spielstätten hinsichtlich ihrer Raumgröße und -akustik so konzipiert, dass die Hörsamkeit professioneller Stimmen in allen Zuschauerbereichen ohne elektroakustische Verstärkung gegeben ist. Dennoch werden von Darstellenden die Vorteile einer Mikrofonierung immer mehr geschätzt. Der Preis dieser Entwicklung: Lautsprecher und die dahinterliegende Signaltechnik sind für die Wiedergabe längst unverzichtbar geworden. Gleichzeitig sollen diese Schallwandler kein Blickfang sein, sondern optisch unauffällig bleiben. Lautsprecher aus dem Weg zu ...

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BTR Ausgabe 1 2026
Rubrik: Licht und Ton, Seite 44
von Karsten Blüthgen

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