Der Baden-Baden Award 2025
Ein Schimpanse im Wohnzimmer, ein Gepard im Keller, ein Bühnenplastiker in Laos, ein Ring, der nicht verschwinden wollte, eine Band auf der Bühne und ein Moderator, der all diese Fäden zusammenzog: Der Baden-Baden Award zeigte auch am 5. Dezember 2025, wie bunt und unvorhersehbar die Welt derjenigen ist, die sonst hinter den Kulissen arbeiten. Bei der Preisverleihung in der Akademiebühne der EurAka durften und mussten die Backstage-Heldinnen und -Helden dann doch ins Licht treten.
Mit dem Nachwuchspreis wurden Absolventen des Jahrgangs 2025 und ihre besonderen Abschlussarbeiten aus sechs Berufskategorien ausgezeichnet: (Bühnenmaler/-innen, Bühnenplastiker/-innen, Maskenbildner/-innen, Mediengestalter/-innen Bild und Ton, Veranstaltungskaufleute, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sowie Requisiteure/-innen). Oberlaudatorin Nicola May, Intendantin des Theaters Baden-Baden, eröffnete die Gala mit der charmanten Feststellung, dass diese wunderbaren Berufe das Rampenlicht gar nicht gewohnt seien, „aber heute müssen sie da durch“. Denn der Abend unter dem Motto „Varieté Galopp“ zeigte, wie vielfältig und spektakulär die Gewerke tatsächlich sind. Durch das Programm führte Sebastian ...
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BTR Ausgabe 1 2026
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 65
von
01. Sichere Arretierung
Häufig sind es kleine Elemente, die den entscheidenden Unterschied für Konstruktion und Usability machen. Dazu gehören auch Kugelschnäpper und Magnetverschlüsse von Ganter Norm, die eine Maschine, Vorrichtung oder Installation qualitativ optimieren können. Und zwar dort, wo Klappen, Abdeckungen oder Türen schnelle Zugänglichkeit erlauben...
BTR: Philippe Quesne, bei einem neuen Stück steht bei Ihnen meist der Titel vor allem anderen, der Rest entwickelt sich später. Wie war das bei „Vampire’s Mountain“?
Philippe Quesne: Ja, ich schreibe die Stücke erst während der Proben. Das hat mehrere Gründe, aber die Idee zu „Vampires Mountain“ kam eigentlich durch die Einladung vom Deutschen Schauspielhaus und...
Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, / Sinnvoll still an uns vorübergehn.“ – Diese geflügelten Zeilen aus Schillers Gedicht „An die Freunde“ (1803) könnten suggerieren, auf jenen Brettern sei vor allem der Sehsinn gefragt, während den Ohren nichts Spannendes geboten wird. Die heutige Theaterwelt zeigt eine klar andere...
