„Überragende Funkqualität“

Im vergangenen September und Oktober lief die dritte Produktion der Komischen Oper Berlin im Hangar 4 in Tempelhof. Nach „Das Floß der Medusa“ (2023) und „Messias“ (2024) stand 2025 die Rockoper „Jesus Christ Superstar“ auf dem Programm und eröffnete nicht nur bild-, sondern auch soundgewaltig die neue Spielzeit (BTR 6/2025). Ein Gespräch mit dem verantwortlichen Sounddesigner Holger Schwark

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Nicht nur für große Werke wie Oratorien bieten die weitläufigen Hallen des ehemaligen Flughafens Tempelhof großzügige Flächen. Auf Klassik-Formate folgte im letzten September ein Rockspektakel: „Jesus Christ Superstar“ wurde an 14 Abenden aufgeführt – die Passionsgeschichte als ein Feuerwerk aus Bildern, Effekten und Klängen inszeniert. Der international tätige Sounddesigner Holger Schwark war erneut im Hangar 4 dabei und hat mit einem sechsmonatigen Vorlauf an der Spielzeiteröffnung mitgearbeitet.

BTR: Holger Schwark, wieder haben Sie ein Sounddesign für die Komische Oper am vertrauten Ort kreiert, diesmal für die Produktion „Jesus Christ Superstar“ („JCS“). Setzte beim dritten Mal eine gewisse Routine in der Planung und bei der technischen Installation ein?
Holger Schwark: Na klar! Die Themen Intercom oder 100-V-Durchrufanlage für die temporären Garderoben muss man nicht jedes Jahr neu erfinden. Und auch sonst ist es in Räumen, die man schon bespielt hat, leichter, den Erwartungshorizont realistisch zu platzieren.

Und was sind dabei wertvolle Erfahrungen aus den vergangenen beiden Jahren gewesen? 
Die Hangars in Tempelhof sind mit ihrer leichten Krümmung und der zum Boden nicht ...

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BTR Ausgabe 1 2026
Rubrik: Licht und Ton, Seite 40
von Iris Abel

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