„Timing aller Beteiligten optimal verzahnen“

Nils Stahl, stellvertretender Betriebsdirektor an der Elbphilharmonie und Projektleiter von „Breaking Waves“, über die erforderlichen Maßnahmen bei der Drohnenshow.

Bühnentechnische Rundschau - Logo

„Timing aller Beteiligten optimal verzahnen“

Nils Stahl, stellvertretender Betriebsdirektor an der Elbphilharmonie und Projektleiter von „Breaking Waves“, über die erforderlichen Maßnahmen bei der Drohnenshow.*

BTR: Herr Stahl, wie ist für Sie gestern der Abend verlaufen?
Nils Stahl: Abgesehen von ein paar Vorabstimmungen fast wie bei unseren normalen Konzertabläufen auch. Da bei solchen Großprojekten im Haus mehrere Parteien beteiligt sind, gestalten sich auch die Abläufe etwas komplexer.

Welche Parteien waren denn noch beteiligt und welche Anforderungen stellten sich? 
Das Konzerthaus fügt sich in den Gesamtkomplex eines Hochhauses ein. Bei jeder Veranstaltung, die über den normalen Konzertbetrieb hinausgeht, besteht die Herausforderung, sämtliche Parteien im Haus mitzunehmen. Dazu gehören das Hotel, das Parkhaus, die Wohnungseigentümer und die Gastronomie. Die alle galt es, in dem Projekt so miteinzubeziehen, dass wir aus Sicherheitsgründen sämtliche Außenzugänge absperren konnten. Mit insgesamt rund 30 Mitarbeitern haben wir dafür gesorgt, dass während der Flug- und der Sicherheitsphase keiner aus dem Haus treten konnte. Das betraf alle Ein- und Ausgänge, die Balkone an der ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Sonderband 2022
Rubrik: Produktion / Technik, Seite 16
von

Weitere Beiträge
Zukunft aus der Vergangenheit

Die Standorte der Industriemuseen sind hybride Orte, an denen ebenso eine aus der Vergangenheit hergeleitete Identität als auch eine in der Gegenwart verankerte und in die Zukunft gerichtete Identität gestiftet wird. Es werden Barbarafeste gefeiert, Ausstellungen innovativ szenografiert und Zukunftslabore ermöglicht. Natürlich tragen alle Orte immer Geschichte,...

Editorial (SB 22)

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch wenn wir unseren Sonderband mit „Modelle für die Zukunft“ übertitelt haben, geht es hier vor allem um unsere Gegenwart. Denn in unseren Beiträgen kommen Menschen zu Wort, die sich heute engagieren, die aktuelle Zustände analysieren, die (auch unbequeme) Fragen stellen und für neue Denkanstöße, für ihre Ideen interessieren wollen.

V...

Ideen teilen und entwickeln

Ein sonniger Morgen Ende April, es ist kurz nach 9 Uhr und viele Menschen stehen vor dem Eingang des Theaters Dortmund, begrüßen sich, reden oder trinken Kaffee. Nach einem Jahr, in denen Workshops und Arbeitsgruppentreffen nur im virtuellen Raum stattfanden, ist es endlich so weit. Der erste Kongress „Zukunft des Theaters – Theater der Zukunft“ findet live statt....