Für eine nachhaltige Kultur
Wenn Jacob Bilabel einen Blick in die Zukunft wirft, dann formuliert er nachdenklich Sätze wie diesen: „Wir wünschen uns, dass wir alle zu der Erfahrung kommen, dass eine klimaverträgliche Welt schöner, bunter, lustiger, liebevoller, menschlicher ist.“ Es ist genau diese Motivation, die Bilabel dazu veranlasst hat, im Jahr 2020 mit anderen das Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit zu gründen, dessen Leiter er seither ist. Das Team und die Projektpartner und -partnerinnen zeigen kulturellen Einrichtungen nicht nur Möglichkeiten auf, sich nachhaltig aufzustellen.
Sie möchten ganz konkret an Nachhaltigkeit in kulturellen Betrieben arbeiten, Hilfe bei der Umsetzung bieten und mit anderen neue Projekte initiieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse kommen hinterher allen im Netzwerk zugute – und über den weiteren Verlauf der Kulturbranche insgesamt.
Daten sammeln und verstehen
Das Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit versteht sich „als spartenübergreifende Anlaufstelle für das Thema Betriebsökologie im Bereich Kultur und Medien“, liest man auf seiner Website. Ein Beispiel: der CO2-Rechner für die Kultur. Zu Beginn der Auseinandersetzung mit strategischen Fragen einer nachhaltigen Entwicklung in ...
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BTR Sonderband 2022
Rubrik: Potenziale / Initiativen, Seite 50
von Marie-Luise Braun
Das Schauspielhaus in Chemnitz muss in den nächsten zwei Jahren geschlossen werden, um diverse Mängel in der Bauund Anlagensubstanz beseitigen zu lassen. Das Haus wurde 1980 nach einem Brand neu errichtet und muss dringend ertüchtigt werden, um den heutigen baulichen und sicherheitstechnischen Ansprüchen zu genügen. In der Phase der Realisierung sollen diverse...
Liebe Leserin, lieber Leser,
auch wenn wir unseren Sonderband mit „Modelle für die Zukunft“ übertitelt haben, geht es hier vor allem um unsere Gegenwart. Denn in unseren Beiträgen kommen Menschen zu Wort, die sich heute engagieren, die aktuelle Zustände analysieren, die (auch unbequeme) Fragen stellen und für neue Denkanstöße, für ihre Ideen interessieren wollen.
V...
Peer, du lügst!“ Das wird der Titelfigur von Henrik Ibsens Welt- und Seelendrama gleich zu Beginn von seiner Mutter Aase vorgeworfen. Und wirklich, dieser Peer Gynt kann mitreißend Geschichten erzählen und hat Aase auch schnell wieder um den Finger gewickelt. Dass in der Inszenierung von Ulf Goerke an der Freien Bühne München (FBM) gleich das ganze Ensemble...
