Open-Source-Projekt für Games und Lagerverwaltung

Das Kollektiv machina eX kreiert Spielformate an den Grenzen zwischen Theater und Digitalität. Dafür nutzt es immer wieder neue Technologien und verknüpft sie künstlerisch mit Geschichten. Mit den „Machina Commons“ haben machina eX ein zwei teiliges Toolset entwickelt, das die eigene Lagerverwaltung revolutioniert und die Vernetzung zwischen digitalen und analogen Schnittstellen in multimedialen Projekten erleichtert.

Machina eX entwickelt begehbare Computerspiele. Seit mehr als elf Jahren erschafft das Medientheater-Kollektiv neuartige theatrale Spielformate – in ihren Computerwelten sind die Zuschauer selbst die Regisseure. Nichts passiert ohne ihre Anweisung.

Mitten in der Pandemie 2021 boten Fördergelder aus dem Förderprogramm „Digitale Entwicklung im Kulturbereich“ der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin dem Kollektiv eine willkommene Gelegenheit, „sich auf den eigenen Werkzeugkasten zu konzentrieren, Material aufzuräumen, zu sortieren und die eigenen Prozesse neu zu bauen“, so Lasse Marburg, einer der Mitgründer von machina eX. Ergebnis waren die „Machina Commons“, bestehend aus der Real-Life-Game-Engine „adaptor:ex“ und der Lagerverwaltungssoftware „dingsda 2meX“.

Theater-Games bauen
Mit „adaptor:ex“ entwickelte das Kollektiv eine Schnittstelle, in der alle Inszenierungsfäden webbasiert zusammenlaufen. Die Real-Life-Game-Engine ist ein modulares Framework, mit dem sich alle Bausteine eines Theater-Games – Dialoge, Licht-, Sound-, Logik- und Sensorelemente, Messenger-Dienste – miteinander verknüpfen und zu künstlerischen Spiel- und Erfahrungsräumen arrangieren lassen. Das neu ...

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BTR Sonderband 2022
Rubrik: Markt / Innovation, Seite 89
von Frieda Grube

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