Porträt Stefan Meyer
Herr Meyer, was kommt in nächster Zeit an besonderen Aufgaben auf Sie zu?
In erster Linie die Etablierung einer Normalität. Ich glaube, nach der sehnen wir uns gerade alle in der Branche. Bei mir kommt noch das Überwinden des Neu-Seins in diesem Theater und aber auch auf dieser Position hinzu. Meine zweite große Aufgabe wird die bevorstehende Bühnenmaschinerie-Sanierung ab diesem Sommer sein. Zum Glück habe ich erfahrene Fachplaner und Berater an meiner Seite.
Neben dieser großen Maßnahme laufen einige kleinere, aber für ein Theater nicht minder bedeutendende Maßnahmen parallel. So bauen wir im Sommer eine neue Inspizientenanlage, eine neue Dimmeranlage und eine neue Saalbeschallung im Landestheater ein.
Was braucht man in Ihrem Job unbedingt?
Ein Telefon. Nein, im Ernst: Eine der wichtigsten Eigenschaften ist Energie. Natürlich gibt es einige praxisnahe Fähigkeiten, die nützlich sind – die fachliche Kenntnis der zu koordinierenden Arbeitsbereiche, idealerweise die Arbeitserfahrung in möglichst vielen Gewerken. Eine gute Material-, Sachmittel- und Fertigungskenntnis sowie Erfahrung in der Konstruktion und dem Handling. Mir hat außerdem meine juristische Ader sehr geholfen, die ...
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BTR Ausgabe 1 2022
Rubrik: Nachgefragt, Seite 75
von Julia Röseler
Bühnentechnische Rundschau
116. Jahrgang; gegründet 1907
Herausgeber
Der Theaterverlag und die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft, vertreten durch:
Torsten Kutschke (V. i. S. d. P.), Wesko Rohde
Redaktion
Iris Abel Julia Röseler Nestorstraße 8–9
10709 Berlin
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