Porträt Stefan Meyer
Herr Meyer, was kommt in nächster Zeit an besonderen Aufgaben auf Sie zu?
In erster Linie die Etablierung einer Normalität. Ich glaube, nach der sehnen wir uns gerade alle in der Branche. Bei mir kommt noch das Überwinden des Neu-Seins in diesem Theater und aber auch auf dieser Position hinzu. Meine zweite große Aufgabe wird die bevorstehende Bühnenmaschinerie-Sanierung ab diesem Sommer sein. Zum Glück habe ich erfahrene Fachplaner und Berater an meiner Seite.
Neben dieser großen Maßnahme laufen einige kleinere, aber für ein Theater nicht minder bedeutendende Maßnahmen parallel. So bauen wir im Sommer eine neue Inspizientenanlage, eine neue Dimmeranlage und eine neue Saalbeschallung im Landestheater ein.
Was braucht man in Ihrem Job unbedingt?
Ein Telefon. Nein, im Ernst: Eine der wichtigsten Eigenschaften ist Energie. Natürlich gibt es einige praxisnahe Fähigkeiten, die nützlich sind – die fachliche Kenntnis der zu koordinierenden Arbeitsbereiche, idealerweise die Arbeitserfahrung in möglichst vielen Gewerken. Eine gute Material-, Sachmittel- und Fertigungskenntnis sowie Erfahrung in der Konstruktion und dem Handling. Mir hat außerdem meine juristische Ader sehr geholfen, die ...
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BTR Ausgabe 1 2022
Rubrik: Nachgefragt, Seite 75
von Julia Röseler
Fritz Brandt, König Ludwig II. und der Pfauenwagen Erinnerungen eines Bühnentechnikers 1846 bis 1876
von Sebastian Kuboth 190 Seiten, Abbildungen, 17 × 24 cm, Hardcover. ISBN 978-3-98693-001-1 Eigenverlag, Pforzheim 2022 EUR 34,90
König Ludwig II. träumte davon, mit einem Pfauenwagen über den Alpsee bis Hohenschwangau fliegen zu können. Der Darmstädter...
Two large black walls flank the entrance to the exhibition on Berlin’s Pariser Platz. A triangular cut-out provides the only access to the rooms behind: A kind of passepartout, it forms both a boundary and a striking aesthetic statement, of the kind that Erich Wonder made in the stage spaces he created. It’s inspired by Wonder’s stage set for Heiner Müller’s...
Shakespeare schrieb „Macbeth“ in einer Zeit, in der Theater wesentlich über das Wort wirkte. Sein Globe Theatre war so gebaut, dass das Publikum gut sehen, aber vor allem auch gut hören konnte, denn die Ränge waren so steil und nah um die Szenenfläche gebaut, dass keiner weiter als 20 Meter vor der Szene platziert wurde. Gute Sicht und gute Akustik sollte allen...
