Planung mit Perspektive
Ein Leitfaden für die Sanierung und den Neubau von Theatern soll das Ergebnis der fünfteiligen Symposienreihe der DTHG sein. Die zahlreichen Vorträge zu Bau und Sanierung, aber auch neuen Betriebsmodellen zeigten: Das Know-how für einen modernen, effizienten und nachhaltigen Theaterbetrieb und -bau ist vorhanden. Wie kann es am besten genutzt werden? Eindrücke von den Symposien zeigen, welche zukunftsweisenden Möglichkeiten eine verbesserte Vernetzung der Disziplinen bieten kann.
Der Weg zum dritten DTHG-Symposium führte am 12.
Februar ins sogenannte Holzfoyer der Oper Frankfurt. Allerdings war hier mehr Glas als Holz zu sehen, denn das Foyer ist rundum verglast und bietet einen Panoramablick auf die Stadt, im Vordergrund das markante Euro-Zeichen – Symbol für die europäische Einheit, aber eben auch für das Primat des Geldes. Hierüber wird in Frankfurt am Main gerade in Bezug auf die anstehende Sanierung des Hauses aktuell diskutiert. Oder soll es doch ein Neubau sein und wenn ja, an gleichem Ort oder anderer Stelle? 800 bis 900 Millionen Euro stehen nach diversen Gutachten im Raum.
Wesko Rohde, DTHG-Vorsitzender sowie Moderator und Koordinator der Veranstaltung, war ehemals am ...
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BTR Sonderband 2019
Rubrik: Thema: Architektur & Raum, Seite 24
von Karin Winkelsesser
Vor 20 Jahren wurden die österreichischen Bundestheater in eine Holding mit verschiedenen Tochtergesellschaften überführt. Eine dieser Gesellschaften ist die ART for ART, bekannt als Zentralwerkstätten für die Bundestheater. ART for ART ist aber zudem für Ticketverkauf, Transport und Lagerung der Dekorationen zuständig und behauptet sich auf dem Markt mit einer...
Keine eineinhalb Jahre nachdem das Staatstheater Augsburg in die Übergangsspielstätte für Musik- und Tanztheater im Martini-Park einzog, einer ehemaligen Textilfabrik, hat es bereits den zweiten Wechsel hinter sich: Seit Januar 2019 ist das Ofenhaus auf dem Gaswerk-Areal offiziell in der Hand der Künstler. Die neue Spielstätte wird in den kommenden Jahren vor allem...
The interactive dance film “VR_I” by choreographer Gilles Jobin allows five people to move and act freely within virtual surroundings. In 3D and across 360°, he puts the audience members centre-stage: They become avatars, who can interact and even talk to each other simultaneously with the 15-minute performance. The Geneva-based artist’s work has met an...
