Nicht vergessen
Angesichts der gegenwärtigen politischen Situation in Deutschland, Europa, Israel und im Gaza-Streifen sollte innegehalten und sich die Frage gestellt werden, warum können – trotz der Erfahrungen in unserer Vergangenheit – die rechten Kräfte wieder an Macht gewinnen? Antisemitismus, Antiziganismus, Islam- und Fremdenfeindlichkeit sind wieder an der Tagesordnung, oder waren sie nie weg? Vor diesem Hintergrund ist es mir ein Anliegen, mit einer kleinen Ausstellung an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters vom Kulturbund Deutscher Juden, später Jüdischer Kulturbund, z
u erinnern. Nicht um einzelne Personen soll es dabei gehen, sondern der vielen ungenannten jüdischen Menschen in der Theaterwelt gedacht werden, die vom mörderischen System der Nationalsozialisten verschleppt und umgebracht wurden. Dazu wird in der Kreuzberger Kommandantenstraße 57, dem einstigen Standort des Theaters, am 11. September 2024 um 16 Uhr eine Gedenkausstellung eröffnet.
Am 7. April 1933 wurde das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erlassen. Dieses Gesetz hatte zum Ziel, Juden, Menschen jüdischer Herkunft und politisch unerwünschte Personen aus dem Staatsdienst zu entfernen, ...
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BTR 4 2024
Rubrik: Tagungen und Ausstellungen, Seite 76
von Klaus Wichmann
Auf dem Stadtplan ist die „Hyparschale“ trotz langem Leerstand verzeichnet, und auch der Taxifahrer von Mitte 60 weiß gleich Bescheid. Ob er früher mal dort gewesen sei? „Klar doch“, meint er, „mein Vater war Vogelzüchter, und die hatten jedes Jahr ihre Treffen dort.“ Auch größere Feiern oder Konzerte hätten dort öfter stattgefunden, bis der außergewöhnliche Bau...
Die einzigartige Kulisse der Bochumer Jahrhunderthalle, die auch die Heimat der Ruhrtriennale ist, bot den perfekten Rahmen für die Veranstaltung, die von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) organisiert wurde. Die Technische Leitung übernahm, wie auch in den Jahren zuvor, Jörg Schildbach. Für uns war es eine sehr besondere Bühnentechnische Tagung,...
Melencolia I“ (Die Melancholie), ein Kupferstich von Albrecht Dürer, gilt als das meistkommentierte Werk der Kunstgeschichte, erfährt man bei der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, zu deren Sammlung das Bild gehört. Der Stich sei bis heute nicht umfassend gedeutet, denn die Symbolik vieler der abgebildeten Gegenstände, u. a. ein Polyeder, sei rätselhaft. Dennoch...
