Neues Leben in alten Mauern

Im Laufe des vergangenen Jahres wurden in der Schweiz zwei Projekte abgeschlossen, die über eine denkmalgeschützte Gebäudehülle verfügen und die nun für kulturelle Zwecke genutzt werden: das sogenannte Elefantehuus in Liestal und das Gemeindehaus Oekolampad in Basel-Stadt. Dank welcher Maßnahmen die neue Nutzung möglich ist, schildert der Beitrag

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Die nachhaltige Nutzung alter Bausubstanz bietet eine zunehmend bedeutsame Alternative zum Neubau, da sie Ressourcen schont und die historische Identität von Bauten bewahrt. Dabei steht der Erhalt im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und modernen Nutzungsanforderungen.

In der Nordwestschweiz wurden im Laufe des vergangenen Jahres zwei Projekte fertiggestellt, die beide über eine denkmalgeschützte Gebäudehülle verfügen und bei deren Neuausrichtung die Kultur im Vordergrund steht: Einerseits das Elefantehuus der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) in Liestal, das ursprünglich etwa 1900 erbaut wurde, und andererseits das Gemeindehaus Oekolampad in Basel-Stadt aus den 1930er-Jahren.

Das Elefantehuus
Ursprünglich beherbergte das Gebäude nach dessen Bau Anfang 1900 zwei riesige, graue, elefantenförmige Generatoren, von denen das Gebäude seinen Namen geerbt hat. Mitte der 1930er-Jahre waren die Dieselgeneratoren überflüssig geworden und das Gebäude wurde zu einem wenig genutzten Lagerraum. Es blieb unbeachtet und unterbewertet, bis die Eigentümerin EBL beschloss, dass das Gebäude in die geplanten Sanierungsarbeiten auf dem gesamten EBL-Campus einbezogen werden sollte. Der ehemalige ...

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BTR 2 2025
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 22
von Dirk Noy

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