„Endlich starten wir!“
Das erste Mal, dass sich Inspizierende überregional in einem größeren Rahmen trafen, war 2013 in Schwerin beim 1. Inspizienten-Kongress, initiiert von der Kollegin Tine Curth. Dort wurden die Notwendigkeit und die Chancen für den Beruf der Inspizierenden erkannt und so entstand das Inspizienten-Netzwerk. Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) wurde auf uns aufmerksam und lud uns 2014 zur Bühnentechnischen Tagung (BTT) nach Karlsruhe ein. Dadurch weckten wir das Interesse für unsere Berufsgruppe bei Institutionen wie der Unfallkasse und des Deutschen Bühnenvereins.
Beim 3. Kongress 2015 in Nürnberg entstand dann die „Utopie“ einer Inspizienz-Qualifizierung. Für die DTHG und den Bühnenverein haben wir 2016 das Berufsbild der Inspizienz überarbeitet, um einerseits die Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten der Inspizienz zu aktualisieren und andererseits daraus die Kompetenzen der Inspizient:innen für eine mögliche Qualifizierung ableiten zu können. Beim 4. Kongress 2016 in Mannheim wurde mit etlichen Experten:innen über die verschiedenen Möglichkeiten einer Qualifizierung diskutiert. Parallel zu den Kongressen waren Ralph Hönle und ich regelmäßig auf den Messen der DTHG ...
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BTR 2 2025
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 76
von Katrin Reichardt
BTR: Frau Pape, was hat Sie zum Theater gebracht?
Claire Pape: Meine Leidenschaft für Musik und gleichzeitig mein Wunsch, Tontechnikerin zu werden – das wollte ich tatsächlich schon als Kind. Und am Theater Lüneburg gab es damals dann die Möglichkeit, eine Ausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik zu machen, deshalb habe ich mich dort beworben, und zwar...
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Technikgespräch am Staatstheater Cottbus. Gar nicht so leicht, die Protagonisten hinter der Bühne für einen Journalistentermin kurzfristig zusammenzubekommen. Matthias Günther, den Technischen Direktor. Sebastian Thoss, den Leiter der Ton- und Videoabteilung. Und den Beleuchtungsobermeister Dirk Seeber. An dem Vier-Sparten-Haus mit mehreren Spielstätten, das 400...
