Nachgefragt
BTR: Aysha Tetzner, wie sind Sie denn zum Theater gekommen?
Aysha Tetzner: Das Theater als Ort habe ich schon in meiner Kindheit und Jugend für mich entdeckt. In der Kindheit war es vor allem ein faszinierender Ort, der einen in eine andere Welt mitnimmt. Als Jugendliche habe ich dort die Teamarbeit schätzen gelernt, dass so viele Menschen an unterschiedlichen Positionen zusammen für das Gelingen der Inszenierungen sorgen. Und ich mochte immer schon den räumlichen Aspekt … In diesen leeren Bühnenräumen habe ich mich sehr früh sehr wohl gefühlt.
Auf der Bühne hingegen nicht. Insofern war bei mir der Weg zum Theater ein kurzer; deutlich länger war der Weg durch die ganzen Aufgabengebiete am Theater bis zur Technik. Ich habe nach dem Abi zunächst in Hildesheim studiert. Die Kulturwissenschafts-Studiengänge dort sind sehr interdisziplinär und praxisorientiert und das kam mir entgegen, da ich bis dahin primär die freie Szene kannte, in der diese Interdisziplinarität viel typischer ist als in der sehr spezialisierten Stadt- und Staatstheater-Landschaft. Letztere habe ich dann erst nach dem Studium in meinem Erstengagement als Regieassistentin in allen Details kennengelernt. Hier kam ich ...
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BTR 3 2023
Rubrik: Beruf & Bildung, Seite 78
von Iris Abel
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01. Neue Lichtlösungen auf der Messe
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