Mehr als ein Theater
Ein Ortstermin in Rostock kurz vor Ostern: Der Technische Leiter Peter Martins und Werkstättenleiter Dirk Butzmann präsentieren das sogenannte Baufeld für das zukünftige Volkstheater Rostock. Wir fahren in Richtung Hafen und nehmen das abschüssige Gelände an der Langen Straße am Ende der Innenstadt in Augenschein. Das Grundstück ist westlich vom Autoverkehr begrenzt, der Blick nach Norden geht zum Fluss Warnow und Richtung Hafen, nach Osten ein elfstöckiges Gebäude der Commerzbank (ehemals „Haus der Schifffahrt“) und vis-à-vis ein großes „Radisson“-Hotel.
Martins, seit 1998 am Volkstheater, ist begeistert. „Zunächst war geplant, das Haus direkt ans Wasser zu setzen“, erklärt er. „Aber hier haben wir eine bessere Anbindung der Stadt, die Straßenbahn hält vor der Tür und das Theater schließt die Innenstadt ab.“ Auch für Butzmann, seit 2008 am Haus, ist das Baufeld hinsichtlich der vorhandenen Möglichkeiten der beste Standort für das zukünftige Theater. Einziger Wermutstropfen: Ein Freigelände nebenan, meist als Parkplatz genutzt, darf nicht bebaut werden. Hier findet u. a. der jährliche Weihnachtsmarkt statt. Am wichtigsten ist den beiden aber, dass der Neubau in realistische Nähe ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Sonderband 2022
Rubrik: Bau / Betrieb, Seite 62
von Karin Winkelsesser
Aus einem Kelch in der rechten Hand züngelt die sich um den Ellbogen windende große Schlange eine Flüssigkeit: Medizin. Hygieia ist die Göttin der Gesundheit und Prävention. Aus dem Kelch zu trinken verspricht Heilung und Wohlbefinden. Aber jede Medizin birgt eine Gefahr – das Gift der Schlange. Das Forschungsprojekt Hygieia, eine Kurzform für Hygienekonzept und...
Natürlich ist die klassische Guckkastenbühne nicht tot! Und natürlich sind alternative Spielstätten mit großem Studiocharakter – ich denke da insbesondere ans Bockenheimer Depot oder Dresden Hellerau – und andere Formate in alten Industriehallen oder in eben anderen besonderen Orten für Theatermenschen von großem Interesse. Sie bleiben aber die Orchideen in der...
Eine Dame
Eine Dame. Zierlich. Elegant. Energisch. Lebensfroh. Neugierig. Sozialkompetent. So meine aus traurigem Anlass erinnerten Eindrücke vom ersten Treffen mit Monika Kusche. Ich hatte schon zuvor einiges über sie gehört – vor allem, wie erfolgreich sie ihr Geschäft betreibe. Aber nach dieser ersten Begegnung wusste ich: Sie betreibt kein Geschäft, sondern ist...
