Kooperieren und Kunst leben
Das Schlimme an Krisen ist, dass sie Grenzen aufzeigen. Das Gute an Krisen ist, dass es Menschen gibt, die versuchen, diese Grenzen zu überwinden, indem sie Neues ausprobieren. In Osnabrück gibt es ein Projekt, mit dem während der Coronapandemie genau das versucht wird: Hier haben sich Museumsquartier und Theater zusammengetan, um neue Möglichkeiten der Kunst auszuloten. Beide Häuser müssen seit Monaten den Publikumsverkehr einstellen, dürfen aufgrund der Verordnungen nicht für Gäste öffnen.
Externe Menschen ins Museum zu lassen war aber Voraussetzung für die Idee, mit der Claudia Drecksträter im November 2020 auf das Theater zugegangen ist. „Das Theater war sofort begeistert“, erinnert sich die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Museumsquartiers. Gemeinsam wurde nach Lösungen gesucht, um das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt umsetzen zu können. Mit dem Projekt sollten einerseits die Ausstellungsräume wieder lebendig werden. Andererseits sollten die Künstlerinnen und Künstler des Theaters die Möglichkeit haben aufzutreten, ihre Kunst zu leben. Zudem sollten auch kulturinteressierte Menschen wieder in den Genuss von Aufführungen kommen, sich mit Kunst auseinandersetzen ...
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BTR Ausgabe 2 2021
Rubrik: Produktionen, Seite 52
von Marie-Luise Braun
Es war ein rechtzeitiger Paukenschlag: „Erhaltet die Frequenzen für Kultur und Rundfunk!“, forderten um den Jahreswechsel 2020/21 sechs Abgeordnete von SPD, FDP, Linken und Grünen in einer Stellungnahme. Der Aufruf, der auf der Seite „netzpolitik.org“ veröffentlicht wurde, verfehlte seine Wirkung nicht. Nun wird die Zukunft der Rundfunkfrequenzen, die auch...
The motto of the Leipzig Gewandhaus and its orchestra, res severa verum gaudium – ‘true pleasure is a serious business’, reflects the complexity of making and performing music with excellence. And this motto rang true for us acousticians, too, as we participated in the extension and conversion work on the time-proven, 40-year-old concert platform and...
Die rasante technologische Entwicklung und die fortschreitende Digitalisierung von Arbeitsprozessen verändern den beruflichen Alltag in Theater- und Veranstaltungstechnik. Wie kann die Ausbildung auf diese neuen Anforderungen vorbereiten und wie kann die Lehre sinnvoll um digitale Formate erweitert werden? Seit drei Semestern findet die Lehre vorrangig online...
