Ideen teilen und entwickeln
Ein sonniger Morgen Ende April, es ist kurz nach 9 Uhr und viele Menschen stehen vor dem Eingang des Theaters Dortmund, begrüßen sich, reden oder trinken Kaffee. Nach einem Jahr, in denen Workshops und Arbeitsgruppentreffen nur im virtuellen Raum stattfanden, ist es endlich so weit. Der erste Kongress „Zukunft des Theaters – Theater der Zukunft“ findet live statt. Viele Kolleginnen und Kollegen, die in der Strukturgruppe mitgearbeitet haben, sind nach Dortmund gekommen.
Es ist aufregend, die Menschen, die man bisher nur vom Bildschirm kannte, nun von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Es sind außerdem auch viele Gäste angereist, die an den Präsenzworkshops teilnehmen wollen. Die Gründung des Netzwerks geht auf ein zufälliges Zusammentreffen und Gespräch von Tanja Krischer, Verwaltungsdirektorin am Rheinischen Landestheater Neuss, und Adil Laraki, Personalratsvorsitzender vom TUP Essen, zurück. Die bestehenden Strukturen im Theater stoßen nach Ansicht von Krischer und Laraki zunehmend an ihre Grenzen. Mitarbeitende fordern mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen, wollen eine größere Mitbestimmung. Gesellschaftliche Veränderungen wie die Forderung nach mehr Diversität, ...
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BTR Sonderband 2022
Rubrik: Bau / Betrieb, Seite 58
von Martina Meyer
Katharina Schantz: Herr Sickel, die „Oper am Luisenpark“ (OPAL) wird eine der Interimsspielstätten für die Opernsparte des Nationaltheaters. Sie haben die intensive Suche gesteuert. Worauf haben Sie geachtet?
Marc Stefan Sickel (MSS): Ein Bühnenraum hat sehr spezifische Anforderungen, die sich innerhalb der jeweiligen Sparten noch einmal stark unterscheiden. Die...
„Timing aller Beteiligten optimal verzahnen“
Nils Stahl, stellvertretender Betriebsdirektor an der Elbphilharmonie und Projektleiter von „Breaking Waves“, über die erforderlichen Maßnahmen bei der Drohnenshow.*
BTR: Herr Stahl, wie ist für Sie gestern der Abend verlaufen?
Nils Stahl: Abgesehen von ein paar Vorabstimmungen fast wie bei unseren normalen...
Peer, du lügst!“ Das wird der Titelfigur von Henrik Ibsens Welt- und Seelendrama gleich zu Beginn von seiner Mutter Aase vorgeworfen. Und wirklich, dieser Peer Gynt kann mitreißend Geschichten erzählen und hat Aase auch schnell wieder um den Finger gewickelt. Dass in der Inszenierung von Ulf Goerke an der Freien Bühne München (FBM) gleich das ganze Ensemble...
