Et kütt wie et kütt

Die Sanierung der Bühnen Köln dauert an. Das Schauspiel Köln greift die Situation inszenatorisch auf und präsentiert mit „Grmpf – Eine musikalische Baustelle“ eine Revue, die die pannenreichen Geschehnisse und ihre Folgen satirisch reflektiert. Regie führt Intendant Rafael Sanchez persönlich. Das Bühnenbild von Eva-Maria Bauer bietet authentisches Baustellenflair mit liebevollen Details

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Grmpf, meist in Chats verwendet, meint Grummeln. Jede Menge zu grummeln gibt es rund um die mehrfach verschobene Wiedereröffnung der städtischen Bühnen Köln am Offenbachplatz. Zu den Hauptursachen gehören Fehlplanungen und mangelnde Koordination bei der nun schon fast 13 Jahre andauernden Sanierung. Bereits seit dem Jahr 2013 finden die Vorstellungen des Schauspiels Köln in den Ausweichspielstätten auf dem Carlswerk-Gelände in Köln-Mülheim statt.

Hier, im Depot 1, sorgt seit ihrer Premiere im September 2024 die Revue „Grmpf – Eine musikalische Baustelle“ für ausverkaufte Vorstellungen. Der Schweizer Autor und Schauspieler Mike Müller schrieb das Stück in Zusammenarbeit mit Intendant Rafael Sanchez, der auch die Regie übernahm. Der Untertitel lautet „Eine Eröffnungsgala zur falschen Zeit am falschen Ort“. Hiermit spielt Müller darauf an, dass bereits im November 2015 die Spielstätten am Offenbachplatz wiedereröffnet werden sollten. Eigentlich hatte auch im Frühjahr 2024, als die Revue entstand, Hoffnung bestanden, dass im Laufe der Spielzeit 2024/2025 wieder am alten Standort gespielt werden könne. Dem ist nicht so: Alle Vorstellungen der „Eröffnungsgala“ finden in dieser Saison im ...

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BTR 2 2025
Rubrik: Produktionen, Seite 46
von Juliane Schmidt-Sodingen

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