Erfolgreich am Herzen operiert

Im Großen Haus des Schauspiels Leipzig arbeitet – nach Abschluss der fast achtmonatigen Sanierung 2025 – eine neue Inspizientenanlage, die Versorgung der Bühnenbeleuchtung, Audio- und Videotechnik mit Strom und Daten entspricht modernen Standards, und der Saal gefällt mit frischem Bodenbelag und renovierten Sitzen

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Sieht man vom Bühnengeschehen ab, dann ist der neue Teppich im Saal inklusive Rang das Einzige, was Besucherinnen und Besucher des Schauspielhauses Leipzig nach dem jüngsten Umbau direkt wahrnehmen. Den Belag auszutauschen lag nahe, denn Fußböden mussten geöffnet werden, um Kabelverbindungen zwischen Technikplätzen und Bühne zu sanieren und zu ertüchtigen. Einmal dabei, sind sämtliche 660 Polsterstühle in ihre Einzelteile zerlegt, tiefengereinigt und gewartet worden.

Belag und Gestühl sind wichtig, für Theatertechniker dennoch eher eine Randnotiz.

Im Haus an der Bosestraße hat sich 2025 über Monate hinweg viel, viel mehr getan. Hinter der Bühne, hinter Wänden, in weiten Teilen des Gebäudes. Geschaffen wurde nicht weniger als eine „technische Grundlage für zukünftige Inszenierungen“, meldete das Haus. Dazu gehören 35 Kilometer neue Kabel.

Moderne Inspiziententechnik
Raumgreifend baut sich das neue Inspizientenpult im Hinterland der Großen Bühne auf. Sechs ausladende Monitore brauchen Platz – vier von ihnen strecken sich daher wie Flügel seitlich aus dem fahrbaren Pultschrank. Das Herz für die Steuerung einer Vorstellung im Schauspiel Leipzig ist verjüngt und stärker geworden. Die ...

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BTR Sonderband 2026
Rubrik: Bau/Betrieb/Sanierung, Seite 21
von Karsten Blüthgen

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