„Eine verblüffende Natürlichkeit“

Der „Messias“ im Tempelhofer Hangar war eine außergewöhnliche Inszenierung – auch hinsichtlich der akustischen Bedingungen. Der Sounddesigner Holger Schwark gibt Auskunft zu den Besonderheiten der Produktion

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Eine anspruchsvolle Aufgabe: Im Hangar eine Akustik schaffen, die trotz der herrschenden Bedingungen, z. B. der Schallreflexionen im Raum, dem Publikum einen optimalen Hörgenuss auf allen Plätzen bietet. Zugleich müssen sich Chor, Solisten und Orchester klanglich verständigen, also perfekt zusammenspielen können. Angesichts allein der Bühnengröße mit 60 m Breite und 20 m Tiefe war eine komplexe Planung für den „Messias“ nötig. Wie wird ein solcher Ort für ein ca.

20-köpfiges Orchester, ungefähr 350 singende Menschen und etwa 1800 Gäste tontechnisch eingerichtet?

BTR: Herr Schwark, inwieweit konnten Sie Erfahrungen aus der Produktion „Das Floß der Medusa“ aus 2023 im Hangar 1 diesmal für das „Messias“- Sounddesign im Hangar 4 anwenden? Damals gab es ein großes Wasserbecken zwischen zwei Tribünen und ein seitlich platziertes Orchester. 
Holger Schwark: Nach den Erfahrungen des Vorjahrs war ich guter Dinge, dass die Akustik für einen großen Chor prinzipiell auch ohne Verstärkung passabel funktionieren wird, und so war es auch. Alle akustischen Maßnahmen der vorigen Produktion wie auch die aQtubes (Luftkissen-Absorber von Gerriets) wurden wieder eingesetzt und sind jetzt ...

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BTR Ausgabe 1 2025
Rubrik: Licht, Ton, Produktionen, Seite 39
von Iris Abel

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