Die Welt der Bühne in Prag
Die Prager Quadriennale (PQ) existiert seit 1967 und hat sich seitdem zum zentralen internationalen Treffpunkt aller entwickelt, die sich mit Bühnen- und Raumgestaltung sowie Kostüm befassen. Sie wird vom tschechischen Kulturministerium ausgerichtet und von einem internationalen Team organisiert. Haupt-Veranstaltungsort ist der sogenannte Holešovice Market, ein ehemaliges Gewerbegebiet mit Schlachthaus, das zu einem Kulturquartier umgestaltet wurde. Viele Arbeiten werden zudem in der Nationalgalerie sowie in der Akademie der Darstellenden Künste präsentiert.
Der prächtige Industriepalast wird derzeit einer umfänglichen Renovierung unterzogen. Die PQ versteht sich nicht nur als ein Festival. Zunehmend hat sie sich auch zu einer Plattform entwickelt, die progressive Annäherungen an Szenografie, neue Medien, virtuelle Räume und interdisziplinäre Beziehungen erforscht. Insgesamt in zehn Programmbereichen wird die PQ 250 Objekte präsentieren – angefangen bei Bühnenbildmodellen über multisensorische Installationen, szenische Kunstwerke und Kostüme, interaktive und ortsbezogene Performance bis hin zu Konzepten für Performance-Architektur oder Räume. Den Begriff von Szenografie haben die ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR 2 2023
Rubrik: Ausstellungen und Kongresse, Seite 82
von Karin Winkelsesser
Begeisterung, Verbundenheit, Dankbarkeit, aber auch Schwermut, Wut und Scham sind nur einige Beispiele für die Palette an Gefühlen, die man als Besucher:in der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen durchlebt. Begeisterung für die preisgekrönten Fotografien und Videos der Schau und für die sehr eindrücklichen Motive, Verbundenheit mit den...
Die Vorzüge immersiven Sounddesigns liegen klar auf der Hand: Grundsätzlich hören wir im Alltag immersiv. Dies bedeutet, dass natürliche Töne uns in der Regel umhüllen, von allen Seiten, von oben und unten auf uns einwirken. Im Gegensatz dazu zwingt die klassische Stereobeschallung mit lediglich zwei Tonquellen den Hörenden zu einer sehr eingeschränkten Wahrnehmung...
Wenn Licht seine Wirkung voll entfalten soll, braucht es vor allem eins: Dunkelheit. Und noch etwas: Reflexionsflächen. Jasmine Morand in der Schweiz und Mickaël Le Mer in Frankreich beherrschen die Klaviatur aus Tag und Nacht perfekt und spielen mit ihr auf einem besonderen Instrument. Es sind die Körper der Tänzer. Die bewegen sich vor und auf mobilen Flächen,...
