Im Wandel des Anthropozäns
Begeisterung, Verbundenheit, Dankbarkeit, aber auch Schwermut, Wut und Scham sind nur einige Beispiele für die Palette an Gefühlen, die man als Besucher:in der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen durchlebt. Begeisterung für die preisgekrönten Fotografien und Videos der Schau und für die sehr eindrücklichen Motive, Verbundenheit mit den gezeigten Geschöpfen, Dankbarkeit für diese Ausstellung, die den Nerv der Zeit trifft, aber auch für das Leben selbst.
Schwermut über das Schicksal jedes Individuums, Wut darüber, dass sich trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse seit Jahrzehnten scheinbar nichts ändert, und Scham ob des Bewusstseins, selbst Teil der Zerstörung der Natur und unseres Planeten zu sein. Die Schau nimmt die Besucher:innen mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte der Erde und zeigt, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns global verändert.
Flora und Fauna in ihrer Vollkommenheit
Den Einstieg in die Ausstellung bilden Aufnahmen von Eis- und Wüstenwelten, Bergen, Ozeanen und Regenwäldern. Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“ entdecken die Besucher:innen im Rund des Gasometers die ...
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BTR 2 2023
Rubrik: Ausstellungen und Kongresse, Seite 78
von Elisa Cominato
BTR: Was für eine Tätigkeit üben Sie am Brandenburger Theater aus und wie lange arbeiten Sie schon am Haus?
Anke Schwalm-Bölsche: Seit 2003 arbeite ich hier als Inspizientin und Notenbibliothekarin, von 1986 bis 1988 sowie von 1993 bis 1999 habe ich als Chorsängerin gearbeitet.
Sören Stanchera: Ich bin hier als Tontechniker beschäftigt. Zu unseren Aufgaben in der...
Das Licht in der Kunst
von Massimo Mariani 200 Seiten, 245 Farb- u. 7 S/W-Abb., 17,2 × 24,6 cm, Broschur. ISBN 978-3-496-01660-1 Reimer Verlag, Berlin 2022 EUR 24,90
Licht hatte in der Kunst immer wieder andere Bedeutungen und Funktionen: In mittelalterlichen Fresken standen Lichtstrahlen für die Präsenz des Göttlichen, bei den niederländischen Malern des 17....
Gunther Matejka: Andi, Sie haben das Beschallungssystem im Z-Bau installiert. Es dürfte eine umfassende Aufgabe gewesen sein.
Andi Zeh: Ja, absolut, das war ein großes Projekt – auch wenn es in zwei Schritten realisiert wurde. Zunächst installierten wir 2017 nur die Beschallungsanlage in der „Galerie“ und im „Roten Salon“. Zwei Jahre später kam dann noch der...
