Die Kraft der Verwandlung
Stellen Sie sich vor, Sie laufen durch Ihre Stadt und plötzlich ist alles anders. Aber was hat sich verändert? Die Gebäude und die gewohnten Hintergrundgeräusche sind die gleichen geblieben, nur das Licht in dieser Nacht ist ein anderes. Langsam wird klar, es ist die Kraft der Verwandlung, durch Licht und durch Kunst im öffentlichen Raum. Licht im Dunkeln fasziniert jeden, unabhängig von Alter, Herkunft, Bildung oder Status. Das gemeinschaftliche Erlebnis verbindet so die Stadtgesellschaft.
So groß der Reiz der Kunst im Stadtraum ist, so groß sind aber auch die Herausforderungen der Umsetzung. Kaum eine Installation ist unabhängig vom Umfeld, in dem sie präsentiert wird. Alle Kunstwerke brauchen eine individuelle Betreuung und technische Realisierung und dabei viel Verständnis für die künstlerische Intention der jeweiligen Arbeit. Diesen Herausforderungen hat sich auch das Lichtkunstfestival Luna gestellt. So waren auch dieses Jahr wieder bei den „Luna Nights“ im Stadtzentrum verschiedenste Lichtkunstwerke internationaler Künstler zusehen und in der Ausstellung „Luna Young Masters“ die Arbeiten junger Talente. Abgerundet wurde das Festival durch sein Themenprogramm „Luna Currents“, ...
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BTR 2 2023
Rubrik: Foyer, Seite 8
von Dietke Hellwig und Laurenz Theinert
Begeisterung, Verbundenheit, Dankbarkeit, aber auch Schwermut, Wut und Scham sind nur einige Beispiele für die Palette an Gefühlen, die man als Besucher:in der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen durchlebt. Begeisterung für die preisgekrönten Fotografien und Videos der Schau und für die sehr eindrücklichen Motive, Verbundenheit mit den...
Beeindruckend die Vielfalt der Einstellungen, die moderne und unglaublich schnelle Schnittfolge, sowie die emotionale Betrachtung des Werkstoff Holz und der umliegenden Landschaft. Interessant auch die Präsentation der historischen Werkzeuge neben der modernen Technik – ein bewegender, aber auch lehrreicher Film“, lobt die Fachjury des Baden-Baden Awards 2022 die...
BTR: Was für eine Tätigkeit üben Sie am Brandenburger Theater aus und wie lange arbeiten Sie schon am Haus?
Anke Schwalm-Bölsche: Seit 2003 arbeite ich hier als Inspizientin und Notenbibliothekarin, von 1986 bis 1988 sowie von 1993 bis 1999 habe ich als Chorsängerin gearbeitet.
Sören Stanchera: Ich bin hier als Tontechniker beschäftigt. Zu unseren Aufgaben in der...
