Die Kraft der Verwandlung
Stellen Sie sich vor, Sie laufen durch Ihre Stadt und plötzlich ist alles anders. Aber was hat sich verändert? Die Gebäude und die gewohnten Hintergrundgeräusche sind die gleichen geblieben, nur das Licht in dieser Nacht ist ein anderes. Langsam wird klar, es ist die Kraft der Verwandlung, durch Licht und durch Kunst im öffentlichen Raum. Licht im Dunkeln fasziniert jeden, unabhängig von Alter, Herkunft, Bildung oder Status. Das gemeinschaftliche Erlebnis verbindet so die Stadtgesellschaft.
So groß der Reiz der Kunst im Stadtraum ist, so groß sind aber auch die Herausforderungen der Umsetzung. Kaum eine Installation ist unabhängig vom Umfeld, in dem sie präsentiert wird. Alle Kunstwerke brauchen eine individuelle Betreuung und technische Realisierung und dabei viel Verständnis für die künstlerische Intention der jeweiligen Arbeit. Diesen Herausforderungen hat sich auch das Lichtkunstfestival Luna gestellt. So waren auch dieses Jahr wieder bei den „Luna Nights“ im Stadtzentrum verschiedenste Lichtkunstwerke internationaler Künstler zusehen und in der Ausstellung „Luna Young Masters“ die Arbeiten junger Talente. Abgerundet wurde das Festival durch sein Themenprogramm „Luna Currents“, ...
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BTR 2 2023
Rubrik: Foyer, Seite 8
von Dietke Hellwig und Laurenz Theinert
Die Prager Quadriennale (PQ) existiert seit 1967 und hat sich seitdem zum zentralen internationalen Treffpunkt aller entwickelt, die sich mit Bühnen- und Raumgestaltung sowie Kostüm befassen. Sie wird vom tschechischen Kulturministerium ausgerichtet und von einem internationalen Team organisiert. Haupt-Veranstaltungsort ist der sogenannte Holešovice Market, ein...
Beeindruckend die Vielfalt der Einstellungen, die moderne und unglaublich schnelle Schnittfolge, sowie die emotionale Betrachtung des Werkstoff Holz und der umliegenden Landschaft. Interessant auch die Präsentation der historischen Werkzeuge neben der modernen Technik – ein bewegender, aber auch lehrreicher Film“, lobt die Fachjury des Baden-Baden Awards 2022 die...
In der Berliner „Ring“-Neuinterpretation von Regisseur Stefan Herheim wurden mehrere Bühnenbildelemente – wie Koffer, Seidentücher und nicht zuletzt ein Konzertflügel – zu intensiven und abwechslungsreichen Bildwelten komponiert. Dabei waren das präzise Ineinandergreifen und Zusammenwirken von Menschen und Maschinen, Licht und Projektionen elementar. Zu Beginn der...
