Den ewigen Kreis durchbrechen

Der Musicalklassiker „Follies – Glanz und Schatten der Revue“ an der Dresdner Staatsoperette

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Der Musicalklassiker „Follies – Glanz und Schatten der Revue“ von Stephen Sondheim wurde für die Dresdner Staatsoperette adaptiert. Wichtigstes Bühnenbildelement: Vier sich drehende Wagen mit Showlicht auf Ringen sind zugleich Spiel- und Tanzfläche. Gedreht und verfahren auf der Drehscheibe lassen sich mit den Wagen immer neue effektvolle Bilder und Raumkonstellationen kreieren. Eine aufwendige Konstruktion – realisiert in der Bühnen- und Beleuchtungsabteilung des Hauses.

Als Glücksfall unter den Musicals gilt „Follies – Glanz und Schatten der Revue“ (uraufgeführt 1971) – komponiert und getextet vom US-Amerikaner Stephen Sondheim (*1930). Denn Sondheim verleiht den authentischen Figuren seines Musicals eine psychologische Tiefe, und dabei sind Tempo, Charme und Witz wichtige Zutaten der nachdenklich stimmenden Geschichte. „ ‚Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können‘, schreibt Jean Paul. Aber Sondheim sorgt dafür, dass es im Paradies ungemütlich wird“, so Regisseur Martin G. Berger, der aus dem Originaltext eine deutsche Fassung geschrieben hat. 

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BTR Ausgabe 1 2020
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 66
von Iris Abel

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