Showroom 8-9/23
DUISBURG, LIEBFRAUENKIRCHE
12.8.–23.9.
, My Body Is Not An Island Eva Kot'átková
Die tschechische Künstlerin Eva Kot’átková entwickelt nach Stationen in Bordeaux und Prag eine ortsspezifi -sche Version von «My Body Is Not An Island»: Ein dekonstruierter, gigantischer Körper – teils Tier, teils Mensch – aus einem Metallgerüst geschweißt, über -dimensionale Kleidungsstücke, bunte Kostüme, in die die Besucher:innen schlüpfen dürfen, Transportkisten und Materialcollagen entfalten sich in der weitläufigen Installation zu einer immersiven Landschaft. Eine Produktion von Urbane Künste Ruhr für die Ruhrtriennale.
HAMBURG, KAMPNAGEL, DEICHTORHALLEN, KUNSTHALLE
bis 20.8., Jacolby Satterwhite. We Are In Hell When We Hurt Each Other
Videoarbeiten des Digital Artist Jacolby Satterwhite und begleitung durch Heilungs- und Motion-Capture-Workshops
Walid Raad. Cotton Under My Feet: The Hamburg Chapter
Performance-Tour durch die Sammlung der Kunsthalle und in die Abgründe der Kunst- und Finanzwelt, inklusive Engeln und Untoten. Beide Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel.
SALZBURG, MUSEUM DER MODERNE
bis 12.11., Vorhang auf! Theaterfotografie von Ruth ...
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Theater heute August-September 2023
Rubrik: Daten, Seite 64
von
Phädra hat sich an einem rot gefärbten Sandkasten niedergelassen. Erschöpft vom Dasein, aber ihre Waffen sind noch nicht gestreckt. «Ich bin es leid, werde ich ihm sagen, ich bin es so leid», sind ihre ersten Worte. Doch wie Constanze Beckers Phädra sie ausspricht, klingt nichts jammervoll daran. Mit ruhigem Duktus, dazu hohe Stirn und festen Blick, stemmt sie sich...
Manchmal freilich brach es aus ihm heraus: «Ich hasse sie», begrüßte er dann einen der ihn besuchenden Journalisten. Oder er begründete akribisch, warum er dafür sei, George Orwell für dessen «1984» zu töten – fünf Jahre nach dessen natürlichem Tod. Oder er trickste die zahlreichen Kritiker, die ihm im Hotel in Mailand auflauerten, aus, ließ sich unter Hinweis auf...
Nach den Vorwürfen gegen Till Lindemann, den Sänger der Band Rammstein, wird niemand auf die Idee kommen, die nun mindestens des Machtmissbrauchs gegenüber jungen Frauen verdächtige Praxis des Rockstars sei ein gutes Zeichen, um es musi -kalisch auf die Bühne zu holen. Vorerst kein Rammstein mehr als akustisches Kokain aus den Theaterlautsprechern. Denn die Musik...
