Mehr Dynamik!
Der Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernund Tanzensembles (VdO) haben sich in der aktuellen Tarifrunde mit der Arbeitgeberseite, dem Deutschen Bühnenverein, geeinigt. Erfreulicherweise werden die Tariferhöhungen aus dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder analog übernommen.
Das ist für die Künstler:innen an den Bühnen gleich doppelt angenehm: Erstens gibt es mehr Geld, zweitens wird vermieden, dass nichtkünstlerische Angestellte andere, in der Regel größere Erhöhungen bekommen und sich das interne Gagengefüge der Häuser weiter ungünstig verschiebt.
Die linearen Tarifanpassungen sehen eine pauschale Gagenerhöhung ab November 2024 um 200 Euro und ab Februar 2025 um weitere 5,5 Prozent vor. Damit steigt ab November die Einstiegsgage zunächst auf 2.915 Euro und ab Februar 2025 auf 3.075 Euro. Die Mindestgage – auch für Gäste – liegt ab November bei 3.115 Euro und ab 1. Februar 2025 bei 3.285 Euro. Gerit Wedel, stellvertretender Geschäftsführer der VdO, freut sich besonders, dass die «nunmehr im NV Bühne geregelte Dynamisierung der Einstiegs- und Mindestgage erstmals vollständig mit ...
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Theater heute April 2024
Rubrik: Magazin, Seite 70
von Redaktion
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