It’s a match!

Das Schauspiel Köln sucht die Verbindung von Theater und Journalismus – mit Calle Fuhrs «Krieg und Frieden», Stephan Kimmigs Adaption von Emmanuel Carrères «V 13» und Anna-Sophie Mahlers «Requiem für eine marode Brücke»

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Theater ist – bestenfalls – eine Kunst, Journalismus ein Informationssystem. Wie kommen beide zusammen? Kay Voges hat «Theater und Journalismus» zum Schwerpunkt seiner ersten Spielzeit in Köln gemacht. Die ersten vier Produktionen unter diesem Label zeigen, welche unterschiedlichen Mischungsverhältnisse die zwei Bestandteile eingehen können.

Noch vor dem eigentlichen Beginn der Spielzeit gab es das «Nachspiel zu Geheimplan gegen Deutschland», ein Solo des Schauspielers Andreas Beck, das die juristischen Folgen der Enthüllungsrecherche des Correctiv-Kollektivs aufarbeitete. Ein gekonnt schlichter Vortrag mit den publikumswirksamen Beigaben von dramaturgischem Spannungsbogen, subjektiver Perspektive und dokumentarischen Bildprojektionen. Das Ziel der reduzierten Kunstmittel war das journalistische: Beitrag zu einer aktuellen Debatte. Das gelang. Prompt wurde in der «FAZ» die Frage gestellt: «Ob ein von der politisch ja divers denkenden Bürgerschaft finanziertes Stadttheater wirklich zum Kollaborator einer dezidiert linksaktiven Plattform werden sollte?» Dabei ist Correctiv ein gemeinnütziges Medienhaus u.a. von der Brost-Stiftung finanziert, und die ist allenfalls durch ihren ...

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Theater heute Februar 2026
Rubrik: Aufführungen, Seite 8
von Gerhard Preußer

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