Ins volle Waschbecken brüllen
Okay, los geht’s, hier also meine kleine persönliche Liste von Dingen, die mir in Zeiten emotionaler oder politischer Unsicherheit Halt, Zerstreuung, Trost, oder gute Laune spenden, je nachdem, was grad gebraucht wird:
1.
Der Habermannsee in Kaulsdorf-Nord
Ist schon immer ’ne kleine Reise dahin (mit der U-Bahn bis zum Elsterwerdaer Platz und dann mit dem Bus Richtung Mahlsdorf bis zum Kressenweg), aber lohnt sich jedes Mal – voll ist’s da nur, wenn’s richtig heiß ist, ansonsten eher ruhig, inklusive Sandstrand, Wald, die Stadt kaum hörbar, tut immer sehr gut, dorthin zu fahren. (Irgendwie vergess’ ich manchmal, wie gut es tut, sich ab und zu mit Bäumen, Pflanzen, Seen etc. zu umgeben, und wie stabilisierend das fürs sogenannte «Urvertrauen» ist. Deswegen: immer wieder Zeit nehmen und machen!)
2. Videospiele
Ich streame ja nicht, ich zocke. Am liebsten RPGs mit guter Storyline und tollem Characterdesign. (Wärmste Empfehlung: «Disco Elysium» … und vielleicht weniger Geheimtipps, aber ich liebe ja auch die beiden «The Last Of Us»-Teile, und das neue «Baldurs Gate» find ich auch schon super.)
3. Leslie Jamison lesen
Immer tröstlich. Ich weiß auch nicht, aber nach über zehn Jahren ...
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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Cheering up, Seite 103
von Jan Friedrich
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ORPHEAI heißt die KI, die uns beobachtet, die uns liest, mitliest, uns analysiert und auswertet, die alles speichert, alle Daten und mehr und mehr Daten über uns – ein gefräßiges Monster, dass immer größer wird, das mit allen Daten, die es frisst, weiter wächst. Sie, die immer schon da ist, wo wir hinkommen, zu Hause, im Zug oder bei der Arbeit: «… das hier das dir...
