Alternative Zeitlichkeiten
Asphaltierte Wege führen durchs gepflegte Gras, schlängeln sich unter Laubbäumen hindurch und an der Oker entlang. Wenige Jogger:innen und einige Blässgänse sind unterwegs, genauso wie bemannte Kinderwagen, ambitionierte Inline-Skater:innen und eine Handvoll Jugendlicher inklusive wummernder Partybox. Der hügelige «Theaterpark» liegt im Osten der Stadt und war einst – gemeinsam mit dem benachbarten «Museumspark» – der erste Landschaftspark des frühen Klassizismus in Braunschweig. Im Jahr 1858, mit dem Bau des Theaters, wurde der großzügige «Herzogliche Park» geteilt.
132 Jahre später, seit der ersten Ausgabe der Theaterformen, die 1990 in Braunschweig stattfand, dient der Park immer mal wieder als Festivalzentrum.
In der 25. Festivalausgabe ist rund um das Haeckelsche Gartenhaus, das dort 1804/05 errichtet wurde und inzwischen baufällig leer steht, eine Art Park im Park entstanden. «Ko'eyene» heißt das open air stattfindende, kostenfrei zugängliche Programm, das indigenen Künstler:innen aus verschiedenen südamerikanischen Gemeinschaften und Regionen eine Bühne gibt. Gestaltet wird es von Denilson Baniwa, Naine Terena, Gustavo Caboco Wapichana und Jamille Pinheiro Dias. Die von den ...
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Theater heute Oktober 2024
Rubrik: Festivals, Seite 35
von Katrin Ullmann
BERLIN, GEORG KOLBE MUSEUM
bis 16.3.25, Ich weiß, dass ich mich verdoppeln kann. Gisèle Vienne und die Puppen der Avantgarde
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