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Die neue Sky-Serie «Ich und die anderen» von Show-Runner David Schalko bietet fast alles auf, was das deutsche Theater an Star-Potenzial zu bieten hat

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Zugegeben: Serien haben einen nicht zu unterschätzenden Startvorteil in einem Filmfestival-Format, dass dieses Jahr pandemiebedingt für Branche und Presse nur auf dem heimischen Sofa im Streaming zu erleben war. Sie haben das Sofa und die Stauchung aufs Glotzenformat verinnerlicht, einerseits. Andererseits: Die sechsteilige Mini-Serie «Ich und die anderen» von Showrunner David Schalko, die im März schon im digitalen Berlinale-Format zu sehen war, könnte sich mühelos auch auf der ganz großen Leinwand behaupten.

Und das nicht nur, weil sie als «die Anderen» die tollsten (Theater-)Schauspieler rund ums Tom-Schilling-«Ich» versammelt, von Martin Wuttke und Sophie Rois über Michael Maertens, Katharina Schüttler, Mavie Hörbiger bis zu Lars Eidinger. Auch Martin Gschlachts Kamera schafft irre Bilder, die nach großem Kino aussehen. 

Vor allem aber ist es David Schalkos Drehbuch, das diesen wilden Spaß in ein rasantes Tempo und sinnverwirrende Wirbel treibt. Jede Folge bekommt eine neue Prämisse: Tristan Brandt, ein mitteljunger Mann am Wendepunkt des Lebens – seine Freundin ist schwanger! –, muss sich entscheiden. Aber wie soll sich einer entscheiden, der keine Ahnung hat von dem, was er ...

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Theater heute Juli 2021
Rubrik: Magazin, Seite 59
von Barbara Burckhardt

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