Vorschau und Impressum 11/22
FantasievollEines sind ihre Inszenierungen nie: langweilig. Lydia Steier steht für eine Regiekunst, die den jeweiligen Stoff stets ernsthaft durchdringt, ohne ihn moralisch zu verbiestern. Nun wagt sich die Luzerner Operndirektorin an Strauss’ Einakter «Salome» und gibt damit ihr Regiedebüt an der Opéra national de Paris. Wir fahren natürlich hin
Federführend
Sie gilt als eine der wichtigsten Vorkämpferinnen für Frauenfiguren auf und hinter der Bühne. Die Bücher von Eva Rieger haben diesbezüglich Maßstäbe gesetzt.
Nun hat sie über Richard Wagners Tochter Isolde geschrieben. Eine Lektüre
Vielseitig
Schon als Sängerin war sie eine Wucht. Seit einigen Jahren beweist Brigitte Fassbaender ihre stupenden Qualitäten auch als Regisseurin, zuletzt in Erl und Meiningen. Ein Interview
Fast vergessen
Sein Talent war enorm. Dass die Bühnenwerke Alberto Franchettis dennoch schon zu Lebzeiten des italienisch-jüdischen Komponisten der Vergessenheit anheim -fielen, ist insbesondere dem Faschismus in seinem Heimatland und der Verdammung dieser Opern durch die Nationalsozialisten zuzuschreiben. Nun bringt die Oper Bonn Franchettis «Asrael» heraus, ein Stück, das den Konflikt zwischen dem Geist des ...
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Opernwelt 11 2022
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Wagner, «Die Walküre,» «Wotans Abschied» – während und als ich fertig war mit Singen.
Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
In Fußdistanz (mit genügend Abstand) zu meinem Zuhause.
Ihr Geheimrezept fürs Überleben während der Proben?
Tolle Kollegen, gute Kantine – und öfter mal das große «Ommm» anstimmen.
Welche Oper halten...
Ein Mann wird 80 - der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim, Orchestergründer und kämpferischer politischer Geist, dominante Autorität als Berliner Generalmusikdirektor, dessen Führungsstil Debatten hervorrief. Dagegen wirkt Barenboims unmittelbare Gegenwart ziemlich fragil. Nach überstürzter Tourneeabsage im Mai und der Rückkehr mit seinem West-Eastern Divan...
Der Saarbrücker «Ring» von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka hätte 2020 starten sollen. Die Pandemie verhinderte es und lässt nun die in weißen Schutzanzügen arbeitenden Laboranten auf der Bühne viel gegenwärtiger, auch zeitgeistiger erscheinen, als es geplant gewesen sein muss. Vorab ist zu lesen, dass Szemerédy und Parditka auf Götter und Mythen...
