Vorschau, Impressum TH 10/24
Pläne der Redaktion
Der Altmeister der Kapitalismuskritik holt tief Luft: Was eignet sich besser für Frank Castorf als Falladas «Kleiner Mann – was nun?»
Wenn die Eins das Laufen lernt: Musik ist Mathematik, besonders bei PC Nackt, dem Stimmungsmacher hinter Sebastian Hartmann u.a.
Dea Loher hat nach längerer Pause wieder ein Stück geschrieben: «Frau Yamamoto ist noch da» – der Stückabdruck
Theater heute 11/2024 erscheint am 28.
Oktober
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 65. Jahrgang Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Katja Podzimski
Gestaltung
Christian Henjes
Redaktionsanschrift
Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12 E-Mail: redaktion@theaterheute.de www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, redaktion@theaterheute.de Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 44 95 12
Geschäftsführung
Torsten Kutschke (geschäftsführender Gesellschafter, Verleger), Sönke Reimers
Anzeigen Print und Online
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Theater heute Oktober 2024
Rubrik: Impressum, Seite 72
von
Die Direktion Stefan Bachmanns am Burgtheater beginnt mit Geistern, nur eben alles andere als gespenstisch. Zahlreiche Menschen mit Bettlaken überm Kopf, jeweils zwei kleine Löcher für die Augen, bevölkern drei unterschiedlich große Scheiben, die Katrin Brack auf der Bühne platziert hat. Die wie gezeichnet aussehenden Spukgestalten starren dann also nach vorne und...
Die Literatur weiß mehr. Mehr als die Journalisten, die politischen Beobachter, die Parteienvertreter, die Wahlforscher. Aus dem Theaterstück «Die Villa» von Tankred Dorst, uraufgeführt 1980, ist mehr über den Erfolg der AfD in Sonneberg, wo im Juni 2023 erstmals ein Kandidat der Rechtspopulisten zum Landrat gewählt wurde, zu erfahren und zu erschließen als aus den...
Also! Wir gehen? – Gehen wir!» Sie gehen nicht von der Stelle. So endet Samuel Becketts «Warten auf Godot». Sie sind doch gegangen in Bochum, in Ulrich Rasches Inszenierung, und wie! Fast vier Stunden lang schleichen Vladimir und Estragon auf den unmerklich die Richtung wechselnden Drehscheiben dahin. Ja, sie kommen nicht von der Stelle. Und dass sie dennoch gehen,...
