Völlig losgelöst
Romantik, Porno, Stress, Job, Liebe, Wehwehchen und manches mehr spult ab im Vorspann, der eine rasant montierte Motivkette bildet, die für mehrere Filmgeschichten reichen würde. Die folgenden zwei Stunden übertrumpfen das noch. An Fantasie mangelt es Tom Tykwer nie, gelegentlich wirkt diese spendable Verschwendung ein wenig unökonomisch. «Drei» ist die Synthese aus «Lola rennt» (formal spielerisch und berlinerisch), dem Schicksalsdrama «Der Krieger und die Kaiserin» und der metaphysisch abhebenden Romanze «Heaven»; und so etwas wie ein jugendliches Alterswerk.
Stets waltet bei Tykwer der Zufall als Notwendigkeit und höhere Logik, um eine Kommunion der Körper herbeizuführen. Dafür wird in einer Art Prolog auf abstrakter Bühne ein Pas de trois getanzt: zwischen zwei Männern und einer Frau, der «Jules et Jim»-Konstellation.
Das Leben kann ganz schön viel und ganz schön unberechenbar sein. Hanna und Simon (Sophie Rois, Sebastian Schipper) sind seit zwanzig Jahren ein Paar und machen das nun auch standesamtlich fest. Er baut mit seiner Firma Kunst-Objekte, sie moderiert Kultur im Fernsehen – und hört zu dem Zweck im Nationalen Ethikrat einen Vortrag zur Chimärenforschung von Dr. Adam ...
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Aachen, Grenzlandtheater
Kasse: 00 41/1/261 21 79
15. nach Schulz/Frank, Die Drei von
der Tankstelle
R. Ulrich Wiggers
Altenburg/Gera, TPT
Kasse Altenburg: 03447/585 161
Kasse Gera: 0365/827 91 05
3. Schlender nach Grimm, Märchen von
einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
(U)
R. Frank Voigtmann (Gera)
4. Die...
Zum Glück gibt es den Hund. Titelheld, Referenzvieh, Kommentator. Bakunin heißt er, spricht wie ein Buch und ist somit in keinem Haustier-Klischee auch nur ansatzweise unterzubringen. In Dirk Lauckes (Anti-)Gentrifizierungsposse «Bakunin auf dem Rücksitz», von Sabine Auf der Heyde in den Kammerspielen des Deutschen Theaters uraufgeführt, ist der Hund des toten Jörg...
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