TO BLEND IN/INTO STH (NACHRUF)
Und noch eine Homestory bei Kubitschek, Höcke schreit Schande, Weidel erklärt, wie Jagd geht, Identitäre stürmen dies, filmen das, Gauland geht baden, Spahn schilt Nacktheitsverweigerer, Seehofer schmeißt die Märklin-Bahn an, Flüchtlinge, Schande, Blut, Boden, Özil, Boateng, Steuervermeidung, Homoehe, Abtreibung, Fundis, Grenzen, Heimat. Die mediale Auseinandersetzung mit den Akteurinnen der sogenannten Neuen Rechten, die eigentlich eine Neue Neue Rechte ist, steht in keinem Verhältnis zur Zahl ihrer Unterstützer. Noch nicht.
Die Mitte, die ja kein Ort ist, sondern eine verhältnismäßige Distanz zu den sogenannten Rändern bezeichnet, verschiebt sich längst.
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Die radikale Rechte wittert im jetzigen weltgeschichtlichen Moment ein revolutionäres Fenster, in dem die herrschende Ordnung tatsächlich umgeworfen werden kann. Dieser Glaube an die tatsächliche Umsetzbarkeit der eigenen Idee unterscheidet sie von den linken Bewegungen in Mitteleuropa und Nordamerika, oder anders: Ihn hat sie gemein mit den linken Bewegungen des Südens, von Podemos bis zu den Zapatisten, und jeder weiß, der Süden ist eine Fläche, die unter Innsbruck beginnt.
Sie hat kein Interesse daran, gewisse Vokabeln ...
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Theater heute Oktober 2018
Rubrik: Gegen Rechts, Seite 42
von Enis Maci
Da stehen sie nun, Auge in Auge: Die Frau im weißen Paillettenoverall, die Fledermausärmel wie Engelsflügel ausgebreitet, eine schillernde Lichtgestalt – und der Mann, breites Kreuz, Tribal-Tattoos, verrußtes Gesicht. Seine Kollegen mutmaßen, die Liebe habe ihn getroffen, doch Yank selbst wird später sagen, er habe sich nicht verliebt, sondern verhasst in diese...
Wer erinnert sich noch an Paddy Chayefskys «Network», 40 Jahre nachdem er vier Oscars gewonnen hat? Die gleichnamige National-Theatre-Produktion nach dem US-Kultfilm wurde in der britischen Presse zu Recht als großer Coup gefeiert. Chayefskys prophetischer Blick auf die Macht und Strukturen unserer Medien scheint aktueller denn je.
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Eva Behrendt Reden wir über Ihr zweites Stück!
Clemens Setz Inzwischen gibt es schon das dritte. Es wird am Grazer Schauspielhaus gerade von der Schweizer Regisseurin Claudia Bossard wild umgeschrieben, ganz neu, völlig anders.
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