«Tanzt die Kulturprogramme weg!»
Judith Engel Mag Meese eigentlich Schiller?
Jonathan Meese Schiller ist «Totalstspiel». Schiller spielt, Schiller vitalisiert. Schiller ist ohne Ideologie. Meese mag Schiller, weil Schiller Distanz ist. Schiller ist keinerlei soziale Nähe, Schiller ist kein soziales Netzwerk, Schiller ist kein Kulturkampf, kein Straßenkampf und kein Klassenkampf. Meese mag Schiller totalst und hält Distanz. Meese mag Schiller so sehr, dass Meese niemals vor Schiller «niederknien» würde, das ist größte Liebe.
Meese kann vor Schiller nur totalstrespektvollst «strammstehen».
JE Warum?
Meese Schiller ist, wie Meese ein «Bauernopfer» der Ideolog(I)en, ist doch grandios, da muss man durch. Schiller ist, wie Meese oder Alex de Large, vollkommenster Realitätsverweigerer. Schiller ist «totalste UNWÄHLBARKEIT».
JE Ist Schiller wie Meese «Ameise der Kunst»?
Meese Schiller ist natürlichst, wie Meese Ameise. Schiller metabolisiert ... Schiller ist Ameisenhaufen, Ameisensäure, Ameisenstaat und Ameisenmeesi. Schiller ist Chefsache «Kunst», also «Erzdrohne». Schiller ist BABYANIMALISMUS der «ERZKUNST».
JE Schiller verortet man eher im Spiel als im Tanz. Was kann Tanz, was Spiel nicht kann oder ist es dasselbe?
Me ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute August/September 2013
Rubrik: Foyer, Seite 1
von Judith Engel
120 Stunden, behauptet der nicht mehr ganz junge Mann im grauen Overall beflissen, hätten er und sein Team sich in der Halle E des Museumsquartiers eingeschlossen und unablässig dem Strom der Nachrichten ausgesetzt. Der Regisseur Nicolas Stemann begrüßt höchstpersönlich das Publikum seiner «Kommune der Wahrheit», die nun antrete, vorläufige Ergebnisse dieser...
Personen
Du
und all die anderen.
Anmerkung I:
Die Regieanweisungen sind so geschrieben, dass sie je nach
Finanzlage des jeweiligen Theaters
umgesetzt oder auch nur erzählt werden können.
Anmerkung II:
Das Stück ist der erste Teil einer Dulogie.
Der zweite Teil trägt den Titel: Du (Norma).
Teile
Prolog: Das Ende
I. Herkunft
II. Kindheit
III. Jugend
IV. Studium
V. Erwachsen
VI....
«Wenn Sie in den sonnigen Süden reisen möchten, wählen Sie die Eins. Möchten Sie in die Alpen reisen, wählen Sie die Zwei.» Mein Ritt durch die karge Berglandschaft der Pyrenäen führt mich und mein Maultier schon nach wenigen Wahlmöglichkeiten in eine Sackgasse: Wir sind in einer Höhle gestrandet, und mein Begleiter – «Wenn Sie mit dem Maultier sprechen möchten,...
