Suchlauf 5/23
3./MITTWOCH ab 22.
55, arte, Festival de Cannes 2023
Programmschwerpunkt zum Filmfestival mit: «Lügen und Geheimnisse» (1996) von Mike Leigh / «Die Jagd» (2012) von Thomas Vinterberg / «Annette» (2021) von Leos Carax / «Vor dem Morgengrauen» (2008) von Philippe Garrel und Mia Hansen-Løves / «Atlantique» (2019) von Mati Diop / «Der doppelte Alfred» (2020) von (und mit) den Brüdern Podalydès / «DNA» (2020) von (und mit) Maïwenn / «Jupiter’s Moon» (2017) von Kornél Mundruczó / «Feuernacht» (2021) von Tatiana Huezo / «In My Room» (2018) von Ulrich Köhler / «Die Kordillere der Träume» (2018) von Patricio Guzmán
12./FREITAG 20.15, 3sat, Hinter den Kulissen der Wiener Bühnen
Die Dokumentation von Anita Lackenberger blickt hinter die Bühnen vom Theater in der Josefstadt, Schauspielhaus Wien, der Urania, Theater Akzent, Burgtheater Wien, Volkstheater Wien u.a.
21.20, 3sat/ORF, Eröffnung der Wiener Festwochen
Live-Übertragung vom Wiener Rathausplatz
13./SAMSTAG 20.15, 3sat, Reihe Starke Stücke: Ein Sommernachtstraum
Mit «Ein Sommernachtstraum» von Antú Romero Nunes (Theater Basel) präsentiert 3sat das erste von insgesamt drei Stücken aus der Auswahl der zehn bemerkenswerten ...
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Theater heute Mai 2023
Rubrik: Daten, Seite 80
von
Clemens J. Setz’ «Der Triumph der Waldrebe in Europa»
Was heißt hier Wirklichkeit?, fragt sich Renate, Mutter von David, der mit damals acht Jahren vor einiger Zeit bei einem Autounfall umgekommen ist. Und ihre Antwort lautet: «Mein Sohn gehört nicht der Erde, er gehört uns», also ihr und ihrem Mann Konrad. Fortan wird kein Toter betrauert, sondern ein Rollstuhl...
Sondervermögen
Was tun, wenn man nichts kann außer lesen und schreiben? Deutschlehrer wäre eine Möglichkeit gewesen, hätte sich nicht schon früh im Germanistikstudium die Erkenntnis eingestellt, dass ich nie so gut sein würde wie der, den ich in der gymnasialen Ober -stufe genießen durfte. Was folgte, erscheint aus heutiger Sicht folgerichtig: Schon während des...
Und wenn es nun in dieser Minute geschlossen gewesen wäre, darum also hätte ich gelebt?», räsonniert Heinrich von Kleist in einem Brief, den er am 18. Juli 1801 unmittelbar nach seinem «spektakulären» Kutschen-Unfall auf dem Butzbacher Marktplatz schrieb, über sein Leben. «Das hätte der Himmel mit diesem dunkeln, rätselhaften, irdischen Leben gewollt, und weiter...
