Screening tanz 1/25
TANZTRIPTYCHON
Wie gut das gerade erst mit einem «Faust» (S. 24) ausgezeichnete Geschwisterpaar Imre und Marne van Opstal als choreografisches Tandem funktioniert, davon kann sich alle Welt im Januar auf Arte überzeugen: Der deutsch-französische Kulturkanal zeigt online einen Dreiteiler mit dem kanadischen Ballet BC, aufgezeichnet im vergangenen Sommer im Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg.
Die beiden Niederländer warten hier mit «Heart Drive» auf, das seinerseits zweifach flankiert wird – vom Duett «Silent Tides», für das Kompaniechef Medhi Walerski verantwortlich zeichnet, und Johan Ingers dramatischem «Passing». Drei völlig verschiedene Tanz-Konzepte – alle dezidiert zeitgenössisch, alle entschieden spannungsreich. Winterschlafgefahr? Dann ab dem 14. Januar reinschauen in die Mediathek von www.arte.tv
3sat, www.3sat.de
2. Jan., 19.20 Uhr: «Kaminer Inside: Friedrichstadt-Palast»
3sat-Mediathek, www.3sat.de
Bis 12. Mai: «Tanz aus Israel», Dokumentation
ARTE, www.arte.tv
26. Jan., 00.25 Uhr; online bis 22. Juli : «Afanador», die Choreografie von Marcos Morau für das Ballet Nacional de España, ist eine tänzerische Huldigung an das Werk des 1959 geborenen Modefotografen ...
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Tanz Januar 2025
Rubrik: Kalender, Seite 50
von
MADAME D’ORA
Eine schillernde Persönlichkeit: Die 1881 als Dora Kallmus in Wien geborene Madame d’Ora entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer stilprägenden Fotografin und schuf ikonische Porträts unter anderem von der Nackttänzerin Anita Berber, der Primaballerina Anna Pawlowa und dem Schriftsteller Karl Kraus. Madame d’Ora war beteiligt am...
Dass Frida Kahlo in vielerlei Hinsicht eine blühende Fantasie besaß, weiß heute jede*r. Aber dass sie einmal solche Show-Formen annehmen könnte, hätte sich die mexikanische Künstlerinnen-Ikone nicht mal in ihren kühnsten Träumen vorstellen können. Und Kahlo träumte exzessiv – nicht nur als die anerkannte Malerin, als die wir sie kennen, sondern schon als Kind,...
Maria Callas und Mikhail Baryshnikov waren für die Hauptrollen in Richard Strauss’ «Josephs Legende» mit dem Ballett der Wiener Staatsoper vorgesehen, als ich das Angebot ablehnte, das Werk zu choreografieren. Dann habe ich es mir anders überlegt. Zunächst als Gefallen für einen österreichischen Schauspieler, in den ich verliebt war, nahm ich die Herausforderung an...
