Premieren im Dezember
Daten
Aachen, Grenzlandtheater
15. Clark und Goodall, Love Story
R. Ulrich Wiggers
Aachen, Theater
2. Greig, Die Ereignisse
R. Ludger Engels
Baden-Baden, Theater
18. Murray-Smith, Switzerland
R. Odette Bereska
Bamberg,
E.T.A.-Hoffmann-Theater
31. Labiche, Das Sparschwein
R. Ronny Jakubaschk
Basel, Theater
10. Tschechow, Drei Schwestern
R. Simon Stone
Berlin, Berliner Ensemble
3. Beckett, Endspiel
R. Robert Wilson
Berlin, Deutsches Theater
11. Calis, Kuffar.
Die Gottesleugner (U)
R. Nuran David Calis
16. Williams, Die Glasmenagerie
R. Stephan Kimmig
Berlin, Komödie
11. Delaporte und de la Patellière,
Das Abschiedsdinner
R. Jürgen Wölffer
Berlin, Maxim Gorki Theater
1. Hashemian, Bodytext (U)
R. Modjgan Hashemian
10. Müller, Der Auftrag
R. Mirko Borscht
Berlin, Renaissance-Theater
20. Fischer und Schäfer, Blue Moon –
Eine Hommage an Billie Holiday
R. Torsten Fischer
Berlin, Schaubühne
3. Büchner, Dantons Tod
R. Peter Kleinert
17. Schnitzler, Professor Bernhardi
R. Thomas Ostermeier
Berlin, Vaganten
6. LaZebnik und Day, Tour de Farce
R. Andreas Schmidt
Berlin, Volksbühne
1. Stückentwicklung, P14: D’accord
ist der Chor – Erstes Manöver
R. Elias Geißler, Lily Kuhlmann
...
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Theater heute Dezember 2016
Rubrik: Daten, Seite 69
von Red.
Warum eigentlich Europa verteidigen? Eine zerklüftete Territorialplatte mit unklarer Ostgrenze und recht diffuser paläoanthropologischer Vergangenheit, die nicht unwesentlich auf einen afrikanischen Einwanderer zurückgeht, den bis heute erstaunlich agilen Homo Sapiens. Wer herkunftsgeschichtlich argumentiert, hat es mit den Europäern nicht leicht, und auch sonst...
Big Brother is watching you: Im Wohnzimmer der Familie Tyrone im Hamburger Schauspielhaus hängt ihr Erfinder, der amerikanische Nobelpreisträger Eugene O’Neill, im schlichten Rahmen an der Wand, neben einem bescheidenen Kruzifix und umringt von seinen verfluchten Lieben, einer Theaterfamilie, die ihm das schwere Gepäck mit auf den Weg gab, das er 1920 in «Eines...
Jede Bühnenästhetik ist ein Statement, sie sagt etwas über die Welt. In den Augen des Duos Pinter/Kruse war sie noch nie ein schöner Ort, sie war düster, bedrohlich, abgründig und paranoid. Wenn bei Pinter das Reale ins Surreale kippte, wurde es ungemütlich. Entgegenzusetzen war dem allenfalls das Rockige, dezidiert Ungebundene. Finster blieb es.
Das kleine Duo...
