Die rheinischen Nebel

Im Ungewissen: die Eröffnung der Düsseldorfer Schauspiel-Intendanz von Wilfried Schulz

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Beginnen wir mit dem Logo. «D’haus» bezieht sich auf das Kürzel, das gelegentlich benutzt wird, um die Landeshauptstadt «D’dorf» auf kompaktes Format zu stutzen (Köln derart kleiner zu kriegen, funktioniert nicht).

Ist es eine Geste der Selbstbescheidung? Annäherungsversuch an das umliegende «Dorf»? Oder reagiert das Label ironisch-bitter auf die für das Schulz-Team unzumutbare Situation der sich hinziehenden Unbespielbarkeit des Bernhard-Pfau-Baues am Gustaf-Gründgens-Platz durch die akut gewordene Sanierung und Reparatur von Technik und Fassade (Kosten von 20 Millionen aufwärts bis 40) und durch die Riesenbaustelle für den sogenannten Kö-Bogen II?

Die Kommune hat zwar A gesagt (Unsere Stadt soll schöner werden), aber nicht weitergedacht. Nachdem der Platz selbst an einen Investor für 70 Millionen Euro verkauft wurde, ist ein umfassender Gesamt-Entwurf des Architekturbüros Ingenhoven mit einem scharf geschnittenen Gebäuderiegel geplant, der sich klug in Dialog setzt zu dem von Pfau ursprünglich entworfenen Ensemble mit Thyssen-Hochhaus und die Sichtachse zur Königsallee hin freilegt. Mittlerweile gehen Freunde des ungewöhnlicherweise je zur Hälfte von Stadt und Land NRW ...

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Theater heute Dezember 2016
Rubrik: Start, Seite 32
von Andreas Wilink

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