Pläne der Redaktion / Impressum
Truppen wie Hollandia (auf dem Foto der verstorbene Jeroen Willems in «Zwei Stimmen») haben in den 90er Jahren eine versteinerte Theaterstruktur lustvoll durcheinandergewirbelt. Heute steht das holländische Modell vor den Trümmern einer brutalen Sparpolitik. Eine Rede zur Eröffnung des Niederländischen Theatertreffens von Thomas Oberender.
Wie geht es weiter mit dem Moskauer Theater? In den nächsten Heften stellen wir neue Regiepositionen aus der russischen Hauptstadt vor: Den Anfang macht Dmitry Volkostrelov!
Elfriede Jelinek ist die Großdramatikerin des Saisonstarts: auf «Strahlende Verfolger» in Hamburg (Regie Karin Beier) folgt «Das schweigsame Mädchen» in München, inszeniert von Johan Simons.
Theater heute 11/2014 erscheint am 31. Oktober
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 55. Jahrgang Gegründet
von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber:
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion:
Eva Behrendt, Barbara Burckhardt, Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit:
Marion Schamuthe
Gestaltung:
Christian Henjes
Designkonzept:
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift:
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, Telefon 030 / 25 44 95 10, Fax 030 / 25 44 95 12
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Theater heute Oktober 2014
Rubrik: , Seite 80
von
Es ist ist wie mit Kindern, wenn sie spielen, dass sie gerade eine Prinzessin oder eine böse Hexe sind. Ernst ist es natürlich auch, schließlich musste man als Zuschauer ja das Handy abgeben und wurde wie am Flughafen kontrolliert. Die Strafgefangenen, die in den folgenden vierzig Minuten durch die Zuschauerreihen gehen, können auch Kontakt mit der Außenwelt...
Die Nachricht von Gottfried Johns Tod erfuhr ich durch die Medien. Das hätte früher, als wir uns kennenlernten, keiner von uns gedacht, nämlich, dass je einer von uns sterben könnte, ganz zu schweigen davon, dass wir nicht ständig übereinander Bescheid gewusst hätten.
Wir sprachen oft über den Tod, aber ebenso häufig über die Liebe, das Theater, die
Literatur, die...
Man muss sich den Kollegen A als wirklich streberhaften Musterbürger vorstellen: geschätzte dreißig, Druckereiangesteller, Vater einer kleinen Tochter in eheähnlicher Lebensgemeinschaft, gediegen linksliberal. Und weil sich A (Sascha Göpel) selbstredend als solidarischer Zeitgenosse versteht, springt er kurzfristig für einen verhinderten Kumpel an der Kasse eines...
