In Kleingruppen frühstücken

Durch das Förderprogramm «Doppelpass» der Kulturstiftung des Bundes sollen freie Gruppen und feste Häuser voneinander lernen

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Mit Sportmetaphern im Theater ist es so eine Sache. Schwerlich nur lässt sich der Kampf um den Sieg mit dem Kampf um ästhetische Wahrheit beschreiben. Dennoch belegt die Kulturstiftung des Bundes auch ihr aktuelles Förderprogramm wieder mit einem flotten Begriff aus dem Mannschaftssport. Nach «Heimspiel» zieht auch mit «Doppelpass» nicht unbedingt sportlicher Wettbewerb in die Kulturlandschaft ein, auch wenn die mittlerweile 31 ausgewählten Kooperationen eine Juryauswahl überstehen mussten.

Vielmehr stellen sich die geförderten Partner der mitunter sportiven Herausforderung, feste Strukturen mit freien Arbeitsweisen zu vereinen, womit der Begriff zugleich gesellschaftspolitisch schillernd wird.

17 dieser Förderungen haben im letzten Sommer den Zuschlag bekommen; im Frühjahr wurde die Runde um 14 weitere Doppelpass­partner erweitert. Während zunächst bei den kooperierenden Stadttheatern mit einigen Ausnahmen die ganz großen Namen fehlten, dafür aber die großen freien Produktionshäuser zum Zuge kamen – von den Sophiensälen über den Mousonturm bis zum FFT Düsseldorf –, kommt in die zweite Runde Bewegung rein. Auch bei den freien Gruppen werfen deutlich mehr Schwergewichte – wie She ...

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Theater heute August/September 2013
Rubrik: Freie Szene, Seite 52
von Torben Ibs

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