In Kleingruppen frühstücken
Mit Sportmetaphern im Theater ist es so eine Sache. Schwerlich nur lässt sich der Kampf um den Sieg mit dem Kampf um ästhetische Wahrheit beschreiben. Dennoch belegt die Kulturstiftung des Bundes auch ihr aktuelles Förderprogramm wieder mit einem flotten Begriff aus dem Mannschaftssport. Nach «Heimspiel» zieht auch mit «Doppelpass» nicht unbedingt sportlicher Wettbewerb in die Kulturlandschaft ein, auch wenn die mittlerweile 31 ausgewählten Kooperationen eine Juryauswahl überstehen mussten.
Vielmehr stellen sich die geförderten Partner der mitunter sportiven Herausforderung, feste Strukturen mit freien Arbeitsweisen zu vereinen, womit der Begriff zugleich gesellschaftspolitisch schillernd wird.
17 dieser Förderungen haben im letzten Sommer den Zuschlag bekommen; im Frühjahr wurde die Runde um 14 weitere Doppelpasspartner erweitert. Während zunächst bei den kooperierenden Stadttheatern mit einigen Ausnahmen die ganz großen Namen fehlten, dafür aber die großen freien Produktionshäuser zum Zuge kamen – von den Sophiensälen über den Mousonturm bis zum FFT Düsseldorf –, kommt in die zweite Runde Bewegung rein. Auch bei den freien Gruppen werfen deutlich mehr Schwergewichte – wie She ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute August/September 2013
Rubrik: Freie Szene, Seite 52
von Torben Ibs
Bürger sind keine Helden. Bürger sind bequem, und «bürgerlich» ist ein Synonym für schlechten Geschmack. (Der Wutbürger ist ja nur ein Oxymoron.) Aber Carl Sternheims Komödien-Serie «Aus dem bürgerlichen Heldenleben» hat Konjunktur. Nach Recklinghausen und Hannover brachte nun das Schauspielhaus Bochum die Trilogie aus «Die Hose», «Der Snob» und «1913» auf die...
Die Verleihung des Theaterpreises Berlin an Jürgen Holtz fand natürlich nicht im Deutschen Theater statt, wie im letzten Heft gemeldet, sondern im Haus der Berliner Festspiele. Wir bitten die verwechselten Bühnen ausdrücklich um Entschuldigung.
Nein, das ist nicht Frank Castorf, der da vor dem Bayreuther Festspielhaus steht.
Er hat noch drinnen zu tun – mit Wagners «Ring des Nibelungen»
Diese vier Herrschaften haben eine Menge Spaß mit ihren schaumstoffgeborenen Gestalten: Das Helmi, bestens amüsiert
Die Redaktion freut sich auf den Sommer und hat schon mal einen Bürostuhl am Gardasee geparkt. Aber ab...
